und mal wieder die Wand …

img_8490

Also: bei Betreten des Ateliers werden als erstes eine oder mehrerer Tuschezeichnungen erstellt.

Dann gehe es erst richtig los. Oft sortiere er auf dem Tisch Dinge, schleiche durchs Atelier und suche und finde, was auch immer, arbeite an den Dingen, die er sich vorgenommen hat, gehe zu seiner Wand, nehme Dinge ab, setze Bilder hinzu, finde irgendetwas und bringe es dort unter, sitze mit einer Tasse Kaffe vor seiner Wand, lasse seine Ateliergäste darauf schauen und lasse sich erzählen, was sie sehen, was ihnen auffalle, schreite die Wand ab, überlege manchmal, ob er die Löcher zuschmieren solle, die ihn anschauen, sitze da und trinke Kaffee, schaue hin, schaue weg, finde mal wieder etwas, und und und. Aber es gehe in diesem Falle immer um die „Buchalovs Freunde Tour 2018“.


Beim Betrachten seine bestückten Wand würden  ihm immer Dinge aufgehen. Immer! Zum Beispiel die Farbgebung. Oder wie die Dinge über die Fläche verteilt seien. Ob sich einiges doppele. Oder ob es Stellen gebe, die gebrochen seien. Oder etwas hänge, was nun wirklich nicht dahingehöre.

Und dann fotografiere er sie immer wieder ab, wegen der Dokumentation der Zwischenschritte . Oder er filme sie.

Sie sei Rhizom, sagte Juergen heute morgen. Sie wachse mit der Zeit und den Fortschritten in der parallellaufenden Arbeit. Überhaupt sei ja alles Rhizom: das Thema „BFT 2018 remember“, die Vorgehensweise, die Präsentation des Ergebnisses.

Jetzt, wo er drüber nachdenke: die Wand sei ein eigenständiges Werk. Na ja!

Buchalov

einige Zeichnungen, Skizzen

Hier ein paar der Zeichnungen, die immer zu Beginn der Arbeit im Atelier entstehen würden. Einiges sei sicher schon gezeigt worden. Ich solle es einfach tun, meinte Juergen, und es noch einmal zeigen und mich nicht so anstellen.

Buchalov

Kreuzcut: drei Neue

IMG_8312

Die Aufarbeitung der Dinge, die geschehen, aber nicht verloren sind, dauert bisweilen. So geht es Juergen offensichtlich auch mit seiner „Buchalovs Freunde Tour 2018“. Er beschäftigt sich immer noch mit ihr. Und sie, diese Tour, wirkt immer noch nach, heftig und intensiv. Es gibt scheinbar soviel im Nachhinein zu bedenken, nachzuverfolgen, es sind Fragen zu beantworten, neue gedankliche Kombinationen ergeben sich, es gibt einiges zu recherchieren und und und.

Neben den Zeichnungen und Drucken entstehen dabei jedes Jahr im Rückblick auch Scherenschnitte. Bei Juergen laufen sie unter dem Titel „Kreuzcut“. Drei Neue sind entstanden.

Buchalov

die Wand

Und damit schließen wir das Jahr 2018 ab, Juergen und ich. Mit der Wand. In seinem Atelier. Vor der wir momentan stehen und glauben, dass dies als Jahresabschlussergebnis ganz passabel ist. Wie so vieles andere in 2018. Wir sind sehr zufrieden.

Wir wünschen Euch alles Gute im Neuen Jahr.

Juergen und Buchalov

Klausurwoche, Tag 5

IMG_8157

Am Anfang war da der Regen, der von außen ans Fenster im Atelier trommelte. Heftig, heftig! Und dann war da die Musik, die dagegen ankämpfte – und klar gewonnen hat. Juergen war nun den fünften Tag hintereinander im Atelier fleissig. Sein Gesicht zeigte Zufriedenheit als ich ihn dort traf.

Ach ja: Eine Tuschezeichnung ist heute natürlich auch entstanden und wurde von mir an die Rhizomwand gehängt. Morgen zeige ich vielleicht Bilder dieser Wand.

Fleißig gedruckt hat Juergen auch und sich herangetastet an die zentrale „BFT – Edition“. Bei Instagram kann man einiges, das noch im Werden ist, als kurze Story sehen: >>>>>

Buchalov

Klausurwoche, Tag 4

IMG_8131

„Tja“, so Juergen zu sich selbst. Er merke schon, dass die selbst auferlegte Klausurwoche im Atelier Wirkung zeige. Er arbeite seit Montag kontinuierlich jeden Tag und fühle sich gut. Heute hätten am Anfang des Tages wieder  zeichnerische Skizzen gestanden und danach habe er das Linolium für den nächsten Druck der Edition geschnitten. Perfekt!


Ein Gedanke allerdings sei ihm heute nicht aus dem Kopf gegangen: Kann man nicht eine solche zeichnerische Arbeit auch auf der Plattform „Instagram“ mit anderen realisieren, gemeinsam, als Projekt?

Buchalov

Klausurwoche, Tag 2

Er sei heute alleine gewesen im Atelier, die gesamte Zeit über. Aber viel Zeit habe er auch  dort heute nicht verbracht, nur den Vormittag, denn nachmittags habe ein musikalischer Termin angestanden. Dennoch, so Juergen, sei es ihm gelungen die Linolplatten für die „BFT – Edition“ zu schneiden. Den Druck habe er auf morgen oder die nächsten Tage verschoben.

Mit drei kleinen, skizzenhaften Zeichnungen habe er den Tag im Atelier heute begonnen.

Tja, so sei es heute gewesen.

Buchalov