Samtmut träumt mein Wort

„Wegschütten“ war mein Wort. Das habe ich Samtmut für einen Traum überlassen. Freiwillig und gerne.

Dieses Wort ist bei mir nicht vom Himmel gefallen. „Wegschütten“ war der Arbeitstitel eines zeichnerischen Dialog von Susanne Haun und mir, eines Dialoges, der mich über Wochen und auch nach seiner Beendigung noch massiv beschäftigt hat.

Und nun findet dieses Thema im Traum von Samtmut seine Fortsetzung. Das finde ich grandios: >> Traum wegschütten <<

Daher, liebe Samtmut, schenke ich Dir symbolisch obiges Bild und insbesondere die Rose soll meine Freude zum Ausdruck darüber bringen, wie feinfühlig Du mit diesem Wort und den Bezügen umgegangen bist. Das wird mich beschäftigen. Vielen Dank!

Juergen

Zwischenzustand

IMG_5037Es gebe da so einen Zwischenzustand, nachts, so gegen vier Uhr, da sei der Körper noch in den Schlaf verstrickt, der Geist aber schon in so einem halb bewussten Zustand und erzeuge flüchtige Bildfragmente, oder Ideenskizzen, oder sonstiges diffuses Zeug. Diesen Zustand versuche er zu konservieren, wenn er ihn denn wahrnehme, meinte Juergen heute zu mir. Da seien ihm schon tolle Fetzen von Irgendwas untergekommen.

Buchalov

ich muss dir was zeigen

Juergen sagte: „Komm, ich muss Dir was zeigen“. Wir sind ins Auto gestiegen und irgendwo hingefahren, ich weiß nicht wo, und dann hat er mich in diesen wilden Garten geführt und gefragt: „Na, wie findest Du das?“ Bevor ich antworten konnte, hat er begonnen über Gärten als Rückzugsraum, als Ort der Stille zu fabulieren, erzählte vom  Einssein mit der Natur und der Möglichkeit zu sich selbst zu finden.

Irgendwann sind wir dann doch wieder eingestiegen und zurückgefahren und hörten im Auto „Jonnys garden“ von Stephen Stills. Wir sind ja Realisten. Mit dem Hang zum Träumen.

Buchalov