Schlagwort: Video

  • vom Zeichnen

    Wir traffen uns beim Jazzfrühschoppen an der Burgruine in Wachtendonk.

    Juergen hörte aufmerksam zu als Boris von der Bedeutung des Zeichnens für seine Arbeit redete und meint, dass er, wenn er thematisch im „Loch hänge“ viel lese, aber genauso viel zeichne, morgens, nach dem Frühstück, bevor er das Haus für die Arbeit verlasse. Diese kurze Zeitspanne zwinge zur Konzentration auf das Wesentliche, thematisch und zeichnerisch, wirke hingehuscht – lebendig und da habe Boris recht, irgendwie ergebe sich daraus dann ein Thema. Er zeichne oft auf Resten der Post oder Zeitungen und wenn sich dann eine „rote Linie“ zeige, nehme er eine Zeichenkladde. Auch in den Filmen nehme das Zeichnen einen immer größeren Raum ein.

    Die Bedeutung des Zeichnens sei ihm erst in den letzten Jahren wieder aufgegangen. Das habe auch mit der KGB – Arbeit zu tun.

    Buchalov

  • Surium 14-06-2011

    Heute soll es nur eine kurze Notiz sein. Der folgenden Film bündelt das Ergebnis meiner Suriumarbeit von zehn Tagen. Er ist die Summe aller gedanklichen und praktischen Anstrengungen.

    Und ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass ein Teil meiner Arbeitsergebnisse auf meiner Homepage zu finden sind: [>> … Einblicke].

  • Surium 13-06-2011

    Es war Ausstellungstag und es hat nicht geregnet. Das war ein gutes Zeichen.

    Monika hat in einer großen Beständigkeit und Kontinuität heute gearbeitet, auch während der Gespräche mit den Besuchern. Dies hat uns mehr als erstaunt. Sie habe einen Tag gefehlt, also Nachholbedarf, so ihre Begründung.

    Es gab viel Kaffee und Kuchen, geschenkt von Mareile und Gaby. Herzlichen Dank! Mareile nannte ihren Kuchen einen „Schwiegermutterkuchen“. Geschmacklich entsprach er dem aber in keiner Weise. An dieser Stelle wurde uns Dreien aber auch deutlich, dass wir uns die vergangenen zehn Tage am Alten Wasserwerk nicht sehr gesund ernährt haben: Süssigkeiten, Kuchen, viel Kaffee, zu wenig Wasser. Nur einmal hatte ich eine Schwarzbrotschnitte mit Salamai dabei – ein echter Ausrutscher.

    Ich habe mich heute manchmal in mein „Dachzimmer“, das Betriebsleiterbüro, „die Kommandozentrale“, zurückgezogen und gezeichnet, aquarelliert. Die flächig gestalteten Aquarelle von heute und den letzten Tagen sind auf der „Einblick- Seite“ (hier klicken: >>) dargestellt. Kurzfristig tauchte das Thema „Engel“ auf und berührte uns auch, aber kontrovers.

    Die Anzahl der Besucher heute machte es möglich, kleine Führungen zu veranstalten und die Vorträge als Anlass zu nehmen, zusammenfassend über unser Projekt zu berichten. So konnte abschließend noch einmal der persönliche Eindruck zusammengefasst werden. Das war schön. Die wenigsten Besucher kamen aus Wachtendonk. In der Regel waren es die vorbeifahrenden Radfahrer, die reinschauten, und unsere Freunde aus dem großen Künstlerfreundeskreis, die sich blicken ließen.

    Wir Drei haben uns zum Abschied umarmt, gedrückt und mit ein wenig Wehmut das Tor geschlossen.

    Das „Surium – Tagbuch“ wird in den nächsten Tagen als Nachklang noch von mir fortgeführt werden.

    Jetzt bin ich erschöpft und merke, dass die zehn Tage mir doch in den Knochen stecken. Aber es waren gute Tage.