Juergen meinte, ich solle doch noch einmal auf seine Videos bei youtube hinweisen. Schließlich habe er sich dafür selbst den „goldenen Apfel“ als Preis verliehen.
Juergen meinte heute, dass ihm zur Zeit Ausstellungen gar nicht so wichtig seien. Das liege wohl daran, das er meinen Blog und seine Internet – Seiten wie ein Schaufenster für seine Ergebnisse benutze. Ich solle noch einmal darauf hinweisen. Das tue ich gerne.
Today Juergen said, that the shows of his work currently are not so important for him. That would be a obvious thing, because he uses my blog and his own internet – sites as a showcase for his results. I should point out again to it.
Es regnete, Bindfäden, aber Juergen strahlte. Wir saßen bei einer Tasse Kaffee zusammen und er erzählte mir von gestern Abend. „Es ist fantastisch wie die Dinge sich oft zusammenfügen. Wie irgendwann deutlich wird, dass man Teil einer Kette ist, dass das, was wir sehen, immer eine Vorgeschichte hat, dass Nichts so einfach neu entsteht, dass wir in einen größeren Zusammenhang hineingehören und dass die Kunstwerke, die wir sehen auch in einen solchen Zusammenhang gehören. Auch unsere eigenen.“ Er sprach von William Kentridgeund von „Hugo Cabaret“, dem Scorsese-film. Und von sich.
Den Film sah er gestern abend. Der Kunstverein Gelderland hatte eine neue Reihe mit dem Titel „Filmzeit“ aufgelegt, und diesen Film in Geldern gezeigt.
Und Juergen wurde mit einem Schlag bewusst, in welcher kreativen Tradition sein „Leuchtturm“ William Kentridge steht, von welchen Bildern der sich inspirieren lässt. Und dass der Film „Journey to the moon“ von George Melies dabei so ungemein bedeutsam ist und dass sein eigener Film „Kopfreisen“ sich auch daran orientiert.