Eden – Blogparade: Kontinuität

Über Eden reden, über das Paradies reden, bedeutet auch immer, dass man über die Vergänglichkeit redet. Die Unsterblichkeit wird in einem solchen Zusammenhang zum Thema.

Wir saßen vor dem Rechner in „Zellek4“ und sahen uns Jürgens neuestes Video an. Es soll auch auf der Ausstellung „flowers gone“ in der Galerie „artedos“ in Kempen gezeigt werden. Und Sevina, die Filmemacherin meinte, sie hat uns nach langer Zeit mal wieder besucht, dass er mit diesem Film die Bücke zwischen den beiden Projekten „flowers gone“ und „EdenZwo“ geschlagen habe.

Das freute Juergen, denn ihm ist an Kontinuität, ästhetischer und thematischer, sehr gelegen.

Und sie fragte auch, wie die Blogparade „Eden“ laufe und Juergen sagte : „Na ja, geht so! Könnte ein Flop werden.“

Buchalov

nicht nur ein Druckstock

Das ist der Teil eines Bodenbelages aus Linoleum, der neu verlegt wird. In einem Baumarkt. Und Rudolf der Bildhauer sieht dies und nimmt eine Reststück mit. Für Juergen, weil er glaubt, dass dieser damit sicher drucktechnisch im Atelier „Zellek4“ was anfangen kann. Experimentieren vielleicht.

Das ist nicht nur eine nette Handlung. Rudolf denkt auch außerhalb des Ateliers an Juergen. Dies ist ein Zeichen von Verbundenheit zwischen den beiden.

Und eine interessante Form hat das Teil auch noch.

Buchalov

Scherenschnitte

„Was ist das denn?“ wurde er gestern von zwei Gästen gefragt. „Ach ja, Scherenschnitte!“ Die lagen nämlich in „Zellek4“, seinem Atelier, herum.

Und Juergen, das hat er mir heute morgen gesagt, hatte den Eindruck, als wenn man das Ganze ein wenig abtat und abwertete, so nach der Devise: Schülerarbeiten. Er war  niedergeschlagen, wegen dieser Einordnung. Aber auch trotzig, denn an den Bildern hängt sein Herz, da ist viel Energie hineingeflossen und er findet sie sehr gelungen. Sie stehen auf seiner Seite „Einblicke“.

Ich kenne ihn: da beißt er sich jetzt durch.

Buchalov

KAK: kreativer Adventskaffee

„Ratzfatz“ war die Idee im Raum, „Ruckzuck“ stand die Namensliste und „haste nicht gesehen“ wussten wir, was zu tun hatten. Der Tisch wurde vorbereitet. Wir, das sind: Peter alias Boris, Rolf alias Rudolf und Juergen alias Buchalov.

Und heute nachmittag nun fand unser „KAK“ statt: der kreative Adventskaffee. Unsere Freunde trafen sich bei Kuchen und Süssigkeiten in „Zellek4“, zum weihnachtlichen Plausch, zum Austausch, zum Klatsch und Tratsch, auch über Kunst. Denn die Kommunikation hält uns zusammen. Und bringt uns weiter.

Juergen

Rudolfs Würfel

Seitdem Rudolf aus seinem Urlaub zurückgekehrt ist, hat sich  „Zellek4“  stark belebt. Der Austausch blüht. So habe ich es bei meinem Besuch vorgestern erlebt.

Rudolf wollte eigentlich mit seinem Baukasten für Kunstinteressierte beginnen. Damit könnten Sie selbst kleine Skulpturen erzeugen – so sein Plan.

Dann gefiel ihm aber das Material in seiner Kompaktheit und der Oberfläche so gut, dass er erst einmal eine kleine Skulptur anfertigte: Prinzip „wenig ist mehr“ und „Irritation durch Weglassung“.

Buchalov