
Darf ich vorstellen: fünf Kameras, die für Jürgen die Basis und den Anfang des neuen Fotovorhabens mit dem Titel „AnaSlow“ darstellen. Ohne sie geht es nicht. Und sie funktionieren: Die Mechanismen sind gängig, neue Batterien sind eingelegt. Und einige Probeaufnahmen mit analogem Film hat Jürgen auch schon angefertigt. Man könne mit „den alten Dingern“ arbeiten und auf die Ergebnisse mehr als gespannt sein. Meinte er. Er möge diese Kameras. Ihre Habtik. Das Robuste. Alles erinnere ihn an die Anfänge seiner Fotografie vor 50ig Jahren. Und er mag die Ergebnisse.
Die Mamiya DSX 1000: Jürgens, alte Kamera aus den siebziger Jahren, eine Spiegelreflexkamera Kamera, in Studentenzeiten vom Mund abgespart
Die Minolta SRT Super: ein Fund aus der Müllentsorgung
Die Praktika TL 1000: ebenso aus dem Müll herausgefischt
Die Zenit 122: eine russische Kamera, bei Ebay erstanden
Die Yashica electro 35MC: eine Kamera aus dem Nachlass von Jürgens Vater

Juergen bestückt die Kameras mit alten, abgelaufenen, analogen Filmen, wenn möglich. Er will damit projekt – und themenorientiert arbeiten. möglichst keine Schnappschüsse oder Bilder aus der Hüfte. Der Zufall und das Experiment mit dem Material soll dabei das zentrale gestalterische Prinzip sein, und er weiß, dass sich die Art des Fotografierens damit verändern wird. Genau das will er. Bisher galt der grobe (digitale) Grundsatz: 300 Bilder schießen, drei auswählen, eins veröffentlichen. Das wird so nicht mehr gehen, denn das Material fordert eine bedachte Vorgehensweise. Schnappschüsse sind natürlich möglich. Aber eigentlich geht es um ein langsames, nachhaltiges Fotografieren. Das Fotografieren wird also Slow.
Buchalov

2 Kommentare zu “Die Fünf | AnaSlow | neues Fotoprojekt”
Lieber Jürgen
Wir sind gespannt.
Happy weekend
The Fab Four of Cley
🙂 🙂 🙂 🙂
Ich werde berichten, natürlich, Liebe Grüße!