Sommerlabor im ArToll | „Haut und Welt“ | der Stand der Dinge | zehnter Tag| Inspirationen


„Na, Buchalov! Über was schreibst du denn heute?“ „ Vollkommen klar: über die Inspirationen, die Jürgen in den letzten Tagen erfahren hat.“

Das sind zum einen die Torso- Abbildungen von Lemin, aus Seidenpapier und Kleister gewerkelt – eine wunderbare Art und Weise die Form eines Körpers abzubilden.

Aber auch die in heißem Wasser gebogenen Holzleisten von Mareike Jansen haben es Jürgen angetan.

Auch Antonia Bremes Plissee-Papierfaltungen wirken nach.

Manche Dinge sind aber auch irgendwie einfach und daher besonders reizvoll. Man nehme eine Rettungdecke mit der goldenen Seite nach außen, hänge sie auf, verberge dahinter einen sich bewegenden Ventilator und schon ruft die griechische Mythologie mit dem goldenen Fließ. So bei Luzia Maria Derks.

Oder man nehme Jeans, setze im Kniebereich fremdartige Stoffe ein und schon ist man bei Keith Richards, der in den Anfangsjahren der Stones seine Hosen selbst aus Teilstücken alter Hosen nähte. So schreibt er in seiner Autobiografie „Life“.

Buchalov


5 Kommentare zu “Sommerlabor im ArToll | „Haut und Welt“ | der Stand der Dinge | zehnter Tag| Inspirationen”

  1. Interessante Kunst, dear Jürgen. Die Ausstellung umfasst Werke, die anders als gewohnt sind. Da passt du bestens rein.
    Liebe Grüße von der nun endlich angenehm temperierten Küste
    The Fab Four of Cley
    🙂 🙂 🙂 🙂

    • Ja, das Sommerlabor des ArTolls ist schon etwas besonderes. Es hat mich sehr gefreut eingeladen worden zu sein. Die Gruppe harmoniert und der Austausch ist intensiv. Alles Bestens also, Liebe Grüße
      Jürgen

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