So, wie versprochen, werde ich heute die drei Linolschnitte zeigen, die Jürgen zu einer kleinen Edition zusammengefasst hat. Sie sind aus Skizzen und Zeichnungen von der diesjährigen Buchalovs Tour 2020 im Sommer entstanden. Sie sind seine Quintessenz von einer Tour, die ihm sehr gefallen hat und manchen offenen Kreis wieder geschlossen hat. Viele lange nicht gesehen Menschen hat er dabei getroffen und sich dabei seine Kinder- und Jugendzeit und seine Erinnerungen wieder nach vorne geholt.
Da gibt es die vielen Skizzen – entstanden dieses Jahr bei der Buchalovs Tour 2020. Hier der Link 1 und 2: >>> [ 1.[ <<< und >>>[ 2[ <<<
Und jetzt ist die Zeit, daraus Linolschnitte zu machen. So Jürgen. Das macht er nun schon seit Jahren, denn die Buchalovs Tour gibt es schon seit acht Jahren- es ist zu einer festen Gewohnheit geworden. Die kleine Edition, die dabei entsteht – diesmal sind es drei Bilder – die sendet er an die, die er auf seiner Tour besuchen durfte – als kleines Dankeschön. So soll es auch diesmal sein.
Die Arbeit hat begonnen. Ich zeige Euch bald mehr.
Finden die Dinge ein Ende? Natürlich. Aber vielleicht ist es tröstlich zu glauben, dass alles Teil eines die Dinge umschließenden großen Bandes ist und jedes scheinbar abgeschlossene Ereignis nur ein Abschnitt auf diesem Band darstellt. Die Dinge enden also nie.
Dennoch: ein vorläufiges Ende ist auch erst einmal ein gefühltes Ende. Dagmar hat heute weiter an ihren großen „Ritzbildern“ gearbeitet und sie beendet. Und Juergens Skizzen, entstanden aus der Untersuchung von Fundstücken, hat er heute bis auf zwei vollkommen umgesetzt. Zwei Papierobjekte sind auch noch entstanden. Beide sind zufrieden. Und stolz!
Ein paar Photos vom vorläufig letzten Tag, wobei schon Nachfolgetermine in der Planung sind, zeigt diese Photostrecke:
Überhaupt die Wand. Eine Wand ist eine Wand und dann doch keine Wand. Sie ist zum Zentrum geworden, sie zeigt die Dynamik, sie wuchs rhizomartig, was ja auch die Absicht von Juergen war, und sie ist die Präsentation des Gesamtergebnisses. Sie ist die Ausstellung. Eine weitere Ausstellung ist nicht angedacht. Jedenfalls im Moment nicht. Dafür liegt vielleicht auch zu wenig Material vor, obwohl der Blick auf die Wand die Dichte des Arbeitens schon wiedergibt. Vielleicht wandert die Wand aber auch im Januar nach Viersen, zu Dagmar. Mal schauen!
Aber eine Edition soll es geben: Zwei oder vier kleinere Arbeiten sollen in einer Box ihren Platz finden. Das wollen die Beiden aber erst realisieren, wenn sie etwas Abstand zu ihrem Projekt gewonnen haben. Es geht um den zweiten Blick auf die Dinge – nach einer geraumen Zeit halt.