Fünf mal „husch – husch“! Und ein „Seelenkasten“!
Buchalov
For my english readers:
Five „husch – husch – pictures“! And one „Seelenkasten“!
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov
ein zeitlich begrenztes Tagebuch
Darstellung der Ergebnisse der „offenen Werkstatt im Alten Wasserwerk Wachtendonk“ von Monika Bänsch, Nanni Wagner und Juergen Kuester
mit dem Thema SURIUM
Fünf mal „husch – husch“! Und ein „Seelenkasten“!
Buchalov
For my english readers:
Five „husch – husch – pictures“! And one „Seelenkasten“!
Man könne es übersehen, meinte Juergen. Wenn aber der Blick ein bewusster sei und man mit wachem Auge durch die Welt laufe, würden einem diese Dinge schon auffallen. Er meinte die Zeichen, die Abweichungen, das Zufällige, die Irritationen, die Hinweise.
Zum Beweis zeigte er mir eine Aufnahme, die auf der Wand im Untergeschoss eines Theaters in Berlin gefunden habe. Für ihn sei das keine Schmiererei, sondern eine Zeichnung. Eine spontane Zeichnung. Und er frage sich auch: Warum dieses Motiv? Wer mache so etwas, mit welcher Absicht? Aus welchem Antrieb? Und er wisse, dass es keine klaren Antworten gebe und er wild spekulieren könne, wenn er wolle.
Buchalov
For my english readers:
You could look over it, said Juergen. But if the view is a conscious and you walk through the world with a lively look, we could notice these things already. He meant the signs, the deviations, the accidental, the irritation.
Nach der Fülle kommt die Leere. Nach einem solch langen und intensiven Projekt wie „Surium“ stellt sich natürlich die Frage “ Was nun?“
Ich weiß es nicht. Im Atelier wartet zwar noch ein Holzschnitt auf Fertigstellung und auch mein Internet -Buch „Lara Zeichnungen“ muss noch fertiggestellt werden. Aber ich weiß dennoch nicht wie es inhaltlich weitergeht. In der Regel kommen die Themen zu mir – bisweilen muss ich nachhelfen.
Ich werde wohl wieder den Weg über die Zeichnung suchen: zuhause einfach in eines meiner leeren Blankbooks zeichnen, irgendwelche spontanen Dinge und sehen, wohin mich das trägt. In der Regel entsteht daraus ein neues Projekt.
Oder ich lasse es ruhig angehen und mache erst einmal nichts – eine Pause. Wenn das denn überhaupt geht, denn die Maschine, das Gehirn – wie ich es nenne , läuft ja immer weiter in Richtung Kunst.
Mit diesem Eintrag heute schließe ich das „Online Tagebuch Surium“. Ich bin klar, mit uns, mit mir, mit dem Projekt. Das Ergebnis liegt vor. Die Ergebnisse sind im Internet eingestellt. Das Projekt und das Tagebuch haben funktioniert. Danke für das Interesse und die Unterstützung – im Namen von uns Dreien!
Ab morgen schreibt wieder „Buchalov“ seine Geschichten und Jürgen führt sein Tagebuch ebenfalls weiter.