Künftig/bald/nach vorne: Transformation und Lustlosigkeit

Eins, zwei, drei und Hoppla. Und noch einmal Hoppla: Irgendwie ist etwas die Luft raus, noch nicht vollkommen. Aber Jürgen war heute in seinem Atelier „Zelle k5“, hat an der verlorenen Linolschnitt- Platte zu seinem „Kern“ ein wenig geschnitten und gedruckt, und an dem kleinen Papierobjekt, dem anderen Kern, herumgeklebt und geschnitten. und das war es dann eigentlich schon.

Wahrscheinlich ist das die letzte Transformation in diesem Projekt: aus einem Blatt Papier mit Transformation-motiven wurde eine Schachtel als Wandobjekt, gefaltet in der Origamitechnik: eine Formenwandlung? Oder eine Umwandlung? Methamorphose oder Transformation? Wer weiß das schon!

Tschabumm! Tschabumm!

Das kleine Papierobjekt hat er auch fertiggestellt. Er arbeitete auf Sparflamme, die Disziplin trieb ihn zwar, aber so richtig motiviert war er heute nicht. Deshalb wird er morgen mal einen Tag Pause einlegen. Nächste Woche geht es dann auf die Zielgerade, und er wird den Druck beenden. Und wahrscheinlich auch das gesamte Projekt.

Buchalov

künftig/bald/nach vorne: Transformation als Arbeitsroutine

Schneiden, drucken, reinigen, schneiden, drucken, reinigen: wenn man mit der verlorenen Platte arbeitet, was Jürgen als Grundtechnik mit seinen Holzschnitten und Linolschnitten immer tut, dann ist Geduld und Zeit angesagt. Die Platte löst sich zusehends auf, die Motive und Flächen verschwinden. Aber: ein Bild entsteht parallel auf Papier. Eine Transformation eben. Heute, am Freitag, war es wieder so.

Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten: Am Linolschnitt wurde gearbeitet wie oben beschrieben, das kleine Papierobjekt bekam weitere Korrekturen. Und zwischendurch war Jürgen auf dem Gelderner Markt und hat fürs Wochenende eingekauft. Und an seiner Wand wurde so einiges umgehängt und hinzugefügt. Routinen halt.

Und ein Wort ist ihm heute vor die Füße gefallen, das er lange nicht mehr benutzt habe, meinte Jürgen: fummeln. Das Wort kennzeichne auch ganz gut die Art und Weise des Arbeitens der letzten Tage: rumfummeln, sich durchdrippeln.

Die Wand heute:

die Wand der Transformation: 06-11-2020

Und da wartet noch ein Musikstück, das komponiert werden will. Jürgen hat die Absicht sich am Wochenende in seinem Atelier zuhause damit zu beschäftigen.

Buchalov

künftig/bald/nach vorne: Transformation, heute ist Donnerstag

Die Zeit hat den Mittwoch in einen Donnerstag transformiert. Heute ist Donnerstag.

Juergen hat sich eine Linolschnittplatte gegriffen und mit dem Schnitt begonnen. Sein Motiv ist ein Kern: der Kern eines Baumpilzes. Dabei spukte ihm zusätzlich im Kopf die Zahl Sieben umher. Der Druck erfolgt nach dem Prinzip der verlorenen Platte.

Auch ein Papierobjekt entsteht, ebenfalls in Anlehnung an den Baumpilz. Einen Plan für diesen Kern hat er nicht, da läßt er sich wirklich treiben und klebt und faltet wie es die Situation und der Zufall zulassen.

Einer seiner Handlungsaufträge zu Beginn des Projektes lautete so: „Kann natürliches Material zu geistigem werden? – Dieses Mal ermutige ich Dich, das Material des Gartens zu verwenden / es sich anzueignen / sich von ihm inspirieren zu lassen, seine Form zu ändern und es in eine Partitur umzuwandeln, die durch Sprache und Deine Stimme ausgedrückt wird.“ Und das war das Erste, was er heute angepackt hat, nämlich erste Überlegungen zu einer musikalischen Transformation in Bezug auf den versteinerten Baumpilz, grob skizziert. Das muss morgen noch werden, denn das kleine Keyboard und die Gitarre warten schon.

Die Wand, die Jürgen so wichtig ist, weil sie den Prozess festhält, den er geht, und die wunderbare Sammelstelle für alles ist, was ihn bewegt, diese Wand hat jeden Tag ein anderes Gesicht – sie transformiert sich und gestaltet sich stets anders. Der Kern dieser Transformation sind Jürgens gestalterische Vorstellungen und die Wirkung der einzelnen Werke auf die Wandfläche bezogen oder die angrenzenden Bild-Nachbarn. Überhaupt ist die Wand ein ganz zentrales Instrument für ihn: sie bündelt alles: Ergebnisse, Gedanken, Energie und Querverbindungen.

die Wand: 05-11-2020

Und als Letztes für heute: Die Begriffspaare „Transformation und Metamorphose“ bedürfen im Rahmen des Projektes immer noch einer Klärung. Ein Beitrag von Gerda Kazakou hilft da vielleicht: hier bitte klicken >>>>

Buchalov

künftig/bald/nach vorne: Transformation durch Worte

Der Tag begann anders als die Tage zuvor, dramatisch, spannungsvoll: In den USA wurde gewählt! Und Jürgen stand im Flur seines Ateliers und hat leise in den Raum einen Satz von Beuys hineingeflüstert, immer wieder, immer wieder: „Zeige Deine Wunde! Zeige Deine Wunde!“ Davon gibt es ein Video als Story auf FB und Instagram.

Und damit hat er so einiges transformiert:

die Arbeits-Stimmung des Raumes wurde eine mystische / seine Gedanken zur eigenen Krankheit wurde zu einem Gedanken darüber wie er damit öffentlich umgehen kann/ die Stille des Raumes wurde eine kurzzeitige Geräuschkulisse/ die Dynamik der Luft wurde Luft, die sich bewegt und Aerosole trägt/ der Gedanken aus dem einen Gehirn wurde zu einem Gedanken in einem anderen/das politische Ereignis wandelte sich einen körperlichen Ausdruck.

Heute ging es überhaupt um „das Wort“. Marie von mmandarin hatte zur Transformation durch das Wort die Formulierung „von den für sie so wichtigen heilenden Worten“ benutzt. Der Gedanke gefiel Juergen: Worte die uns heilen, indem wir sie immer wieder sagen, schreiben oder drucken und von denen wir hoffen, dass sie damit unsere Lebenswelt transformieren, zum Positiven. Obwohl: wer will in Coronazeiten schon positiv sein. Aber dennoch: “Liebe, Ja und No”, das sind Jürgens Worte, die er nutzen wollte. Er hat sie heute gedruckt und gedruckt und gedruckt und gedruckt …

Und dann ist da noch „der Kern des Selbst“. Hier hat Ulli von „cafeweltenall“ in einem Beitrag so einiges zur Transformation mit dem eigenen Inneren geschrieben. Das fand Juergen, so sagte er mir, auch sehr anregend. Aber lest selbst: […] >>>>>>>.

Erwähnen soll ich auch, dass parallel zu den Beiträgen hier im Blog auch auf Instagram und Facebook das Projekt dokumentiert wird: https://www.instagram.com/juergenkuester_buchalov/ und https://www.fac ebook.com/hansjuergen.kuester

Buchalov

künftig/bald/nach vorne: Transformation am Dienstag, Grundsätzliches

Ich als Buchalov sehe das so: Die Transformation, das ist zum einen ein Thema. Und im Thema werden Motive, Gegenstände, Bilder, Skizzen, Zeichnungen, Fotos und Ähnliches zum Gegenstand der Umwandlung in einem kreativen Schaffensprozess im Atelier. Jürgen läßt sich da von Formen, Farben, Konturen, Kompositionen, Arrangements, dem Zufall, verschiedenem Material und und und anregen.

Die Transformation ist aber zum anderen ein grundlegendes Prinzip des künstlerischen Handelns. Ich habe Jürgen die Kommentare von gestern gezeigt und ihm ans Herz gelegt nicht nur über kreative Aspekte bei seinem Thema „Transformation“ nachzudenken, sondern auch die Klärung der Begrifflichkeit von „Wandlung, Verwandlung, Metamorphose und Transformation“ in den Blick zu nehmen. Bei einem solchen Aspekt der „Transformation“ geht es um das Bewusstsein des Künstlers und die Frage, ob Kunst generell das Bewusstsein verändern kann. Und ob sie darauf intentional ausgerichtet sein soll. Dahinter steht natürlich ein bestimmter Kunstbegriff. Und zudem verbindet sich damit auch eine Art der Kunstproduktion, die mit dem Zufall, der Spontanität arbeitet, situativ und intuitiv ausgerichtet ist, also spielerisch transformativ unterwegs ist.

Jürgen hat heute jedenfalls im teilweisen Rückgriff auf alte Druckplatten und ein neues Arrangement, eine neue Kompostion, den Transformator und seine Beziehung zur Energie auszuloten versucht. Er bezog sich dabei auf seine schon vorher gestellte Frage, woher denn die Energie im Rahmen der Transformation komme?

Und Jürgen hat sich weiterhin an die Frage herangetastet wie die Transformation den Kern einer Sache, eines Dings, verwandelt. Oder eben auch nicht. Momentan neigt er zu der Annahme, dass jede Sache einen Kern beherbergt, und dass der bei der Transformation erhalten bleibt. Aber sicher ist er sich nicht.

Und Hermann, der Vernetzer, der heute zu Besuch im Atelier war, wusste auch keine Antwort. Sie haben über dieses und jenes geplaudert, über fehlende geistige Tankstellen in Zeiten von Corona, über die Kommunikation und Projekte im Netz als Alternative zu realen sozialen Kontakten, über die gesellschaftlichen Transformationen im Zusammenhang mit der Pandemie und über eben diesen Kern: des Pudels Kern, den Aprikosenkern und über den Kernel im Computer.

Buchalov

künftig/bald/nach vorne: Transformation am Montag

Heute ist Montag. Und Jürgens Thema, die Transformation ist mächtig existent – Jürgen will da mehr.

Fest steht:

Transformation ist Kunst.

Transformation ist Energie.

Transformation ist Bewusstsein.

Transformation ist Umwandlung.

Transformation ist Variation.

Transformation ist der Prozess.

Transformation ist Sprossung und Wucherung.

Transformation geht nach vorne.

Transformation ist Zukunft.

Transformation ist allgegenwärtig.

Soweit das Textliche. Es gibt aber auch schon einige Zeichnungen, die Gedankliches in Form bringen sollen und sich dem Thema annähern:

Und Fotos gibt es auch schon:

Und eine, in Ansätzen, abgearbeitete Handlungsanweisung ebenfalls: “Was geschieht eigentlich beim Vorgang der Transformation? – Das ist ein Sachverhalt, den kann uns nur ein Transformator selbst erläutern. Wenn wir uns umschauen, werden wir einen solchen finden, können ihn untersuchen und sollten ihn und sein Innenleben vorstellen.“ Jürgens Transformatoren sehen bisher so aus:

Buchalov

künftig/bald/nach vorne: die Transformation am „heiligen Sonntag“

die Wand/Transformation, Stand 01-11-20

Wir waren heute auch im Atelier, Jürgen und ich, am “heiligen Sonntag” – nur kurz zwar, aber immerhin. Jürgen fiel dabei ein, dass die Bibel voller Geschichten ist, in denen “umgewandelt” wird. Zum Beispiel das, was jeder kennt: Jesus soll Wasser in Wein umgewandelt haben. Oder, dass er von den Toten auferstanden sein soll. Oder das seine Worte als geistige Nahrung begriffen werden. Oder das sich die Realität durch den Glauben transformiert. Und und und.

Und ihm fiel ein, was für riesige Anstrengungen seine Oma, die sehr religiös war, unternommen hat, um ihn in seiner Jugendzeit in einen guten Christen umzuwandeln. Oder das sein Cousin als Prediger einer Freikirche mit der ähnlichen Absichten unterwegs ist.

Und wer unter dem Stichwort „Transformation und Bibel“ im Internet sucht, wird mit Bibelzitaten erschlagen. Transformation und Christentum haben wohl einiges mit einander zu tun. Es gibt da immer die Nähe zur Metamorphose und dem Bereich der inneren Umwandlung.

Und ihm fiel Schlingensief mit seiner “Kirche der Angst” ein. Dieses Projekt wäre sicher im Rahmen seiner Untersuchungen zur Transformation eine genauere Betrachtung wert, denn die Präsentation in Venedig hat er ja schon gesehen. Mal schauen.

So, damit wird das“ Wort zum Sonntag“ nun beendet und ich zeige Euch nun zwei Teile, die Jürgen heute auf die Schnelle erstellt hat:

Buchalov

die Transformation und die Zwickelwoche

Der Transformator schweigt und lächelt. Der Transformator ruht in sich und arbeitet. Der Transformator wandelt um. Der Transformator ist Teil der Transformation. Jeder von uns ist ein Transformator.

Transformation, das ist Jürgens Thema. Er wird sich nachdem das Zwickelbüros nun nicht stattfindet mit diesem Thema eine Woche lang beschäftigen. Das steht fest, das hat er so beschlossen. Wer mitmachen will ist herzlich zur Teilnahme eingeladen und kann im Dialog auf Facebook, wordpress oder Instagram seine Ergebnisse zeigen und sich mit uns hier verlinken. Wir würden uns Beide darüberschreiben freuen.

Dieses Thema hat eine Vorgeschichte und wenn ihr Zeit habt erzähle ich sie hier kurz.

Jürgen sagt, ihm sei schon sehr schnell zu Beginn der Coronakrise deutlich gewesen, dass es mit dem Zeigen der Kunst, mit der Erarbeitung der Themen, die einen beschäftigen vorbei sei. Er habe sich daher einen gedanklichen Baukasten verschiedener Themen zugelegt, den schriftlich fixiert und darin zu genau diesen verschiedenen Themen Handlungsaufträge niedergeschrieben, die bei ihrer Umsetzung Ergebnisse kreieren, die Klarheiten zum Thema schaffen können. Die möglichen Handlungsaufträge orientieren sich an sehr zentralen Fragen. Man kann das Ganze wie einen Baukasten verwenden.

Eines der Themen ist dabei die „Transformation“. Die hat ihn wohl schon immer beschäftigt. In seinem Baukasten sind jetzt folgende Punkte niedergeschrieben, die er zum Teil in der Woche abarbeiten will. Und wer daran teilnehmen möchte ist wie gesagt herzlich dazu eingeladen. Vielleicht wird ja eine Woche lang daraus etwas Größeres.

die Transformation/ questions to the transformation

Können Worte und Sätze die Realität  verändern? Wie transformiert sich die Realität?-  Deshalb bitte ich Dich, einen Satz laut auszusprechen, mit der Absicht, die Realität um Dich herum zu verändern. 

Was geschieht eigentlich beim Vorgang der Transformation? – Das ist ein Sachverhalt, den kann uns nur ein Transformator selbst erläutern. Wenn wir uns umschauen, werden wir einen solchen finden, können ihn untersuchen und sollten ihn und sein Innenleben vorstellen.

Woher kommt die Energie für Transformationen? – Energie kann sich bündeln, in Energiefeldern. Finde bitte ein Kraftwerk, ein Energiefeld oder ein energetisches Etwas und lass uns teilhaben an seiner Form und Funktion.

Wie verändert sich die Form eines Gegenstandes in der Transformation? Natürliche Gegenstände aus dem Mülleimer oder Kompost gibt es in der Regel genügend im persönlichen Umfeld. Wähle bitte einen aus und bilde ihn ab in seinem Jetztzustand. Und seinem vermuteten Urzustand. Dazwischen könnte seine Transformation liegen.

Was geschieht mit dem Kern einer Sache bei verschiedenen Materialzuständen? – Wer Im Wald oder Garten mit besonderem Blick unterwegs ist, findet Natürliches, das sich aktuell oder ständig transformiert. Und einen Blick auf seinen Kern freigibt. 

Ist Transformation eine Wanderung? – Überall um uns herum gibt es Geschichten und ihre Akteure, die die Geschichten vorantreiben. Begleite eine solche Person auf ihrer Wanderung durch das Geschehen und lasse auch uns daran teilhaben.

Ist nicht alles Transformation und Umwandlung? – Es gilt, einen Gegenstand  im Atelier nach dem Zufallsprinzip auszuwählen und die Spuren der Zeit an ihm und in ihm aufzugreifen.

Verändert die Transformation die Materialzustände? – Wärme, Hitze, Feuer sind Quellen der Energie. Ihnen sind Gegenstände und Dinge ausgesetzt. Sie verändern diese. Du könntest genau dies tun und uns zeigen, was geschieht.

Hat Transformation für uns eine Bedeutung? – Unser eigener Körper ist die Transformationsstelle, die uns selbst sehr nahe ist. Wenn es Dir nichts ausmacht: beobachte Dich und zeige die Stellen, wo in und an Dir Transformationen stattfinden.

Ist Sterben ein Teil der Transformation? – Dinge ohne scheinbares Leben existieren zuhauf um uns herum und können in den Blick genommen werden. Sie zeigen immer noch Spuren des Lebens. Um diese geht es. 

Wiederholen sich Transformationszustände? – Kern der Künstlerischen Arbeit ist im weitesten Sinne das Abbilden. Daher: erzeuge bitte immer wieder und immer wieder das Bild einer natürlichen Form und zeige ihre Abbildungen.

Ist die Transformation ewig? – Wer die Augen verschließt, verzichtet nicht auf seine Sinne. Die restlichen sind um so aktiver. Ich möchte Dich bitten,  mit Deinen Sinnen auf Reisen zu gehen.

Wie geschieht Transformation in der Zeit? – Die Zeit ist in allem. Sie ist daher auch Teil der Transformation und es scheint sinnvoll, sie zu beobachten und ihre Veränderungen festzuhalten. Und weiter: ja, die Zeit: sie durchdringt alles. Alles bewegt sich in der Zeit und wandelt sich. Auf einer Zeitschiene kann so etwas sicherlich exemplarisch dargestellt werden.

Kann Kunst unser Bewusstsein transformieren? – Bewusstseinsänderung und Veränderungen der realen Bedingungen hängen sicherlich zusammen. Wenn das also auch für die Transformation gelten soll, zeige Variationen eines Kunstwerkes, das Dich bewegt hat.

Kann natürliches Material zu geistigem werden? – Dieses Mal ermutige ich Dich, das Material des Gartens zu verwenden / es sich anzueignen / sich von ihm inspirieren zu lassen, seine Form zu ändern und es in eine Partitur umzuwandeln, die durch Sprache und Deine Stimme ausgedrückt wird.

Buchalov

keine Zwickelwoche

Morgen sollte es losgehen, eigentlich, so war es abgesprochen: Antje und Jürgen wollten wie geplant das “Zwickelbüro” in Geldern in Jürgens Atelier eröffnen. Wie schon so oft. Und Jürgen freute sich auf Antje. Und das ist nicht nur so hingeschrieben. Das “Zwickelbüro” ist nämlich ein Collaborationsprojekt mit ihr, der Malerin. Beide eröffnen jährlich dieses Büro und sie kümmern sich im weitesten Sinne um das Thema “Zwickel”. Und im engeren Sinne bringt jeder etwas mit, Gedanken, Kataloge zum Zerschneiden und Bemalen, Ideen, Zwickelstoffe, diverses Material, etwas zum Essen, Zwickelphantasien und eine Ahnung davon, was gehen könnte. Zwickel, das sei so etwas wie Dada behauptet Jürgen immer. Er glaubt auch, dass sie damit ein Alleinstellungsmerkmal besitzen.

Und genau das wird es im Atelier von Jürgen diesmal nicht geben. Die Pandemie ist jetzt und die Kontakreduzierung steht im Vordergrund. Eine Alternative müsste her, aber welche? Juergen denkt wohl viel darüber nach. Wie kriegt man eine Collaboration in diesen pandemischen Zeiten hin? Na ja!

Ergebnisse der letzten Jahre kann man hier sehen: >> [ https://juergenkuester.net/?s=Zwickel&submit=Suchen%5D <<

Buchalov