Kategorie: Buchalovs Tagebuch

  • Vorboten

    Es war kurz vor Mittag: wir haben die Reifen der Fahrräder aufgepumpt und sind mal los, rund um den Ort, eine Stunde lang: der Start unserer Fahrradsaison. Während der gesamten Fahrt haben Juergen und ich über den Schnitt im Arbeitsprozess, der jetzt durch die Ausstellung entsteht, und  über die anstehenden Projekte in „Zelle k4“ geredet. Wir haben alles kleingearbeitet und klargeredet. Juergen will jetzt wieder  stärker in sein Blumenprojekt einsteigen, obwohl ihm das nach der Zwischenzäsur der Ausstellung schwerfällt, und den Schwerpunkt auf „Blumen brechen“ legen. Seine Phantasien reichen von Zerschneiden bis Verbrennen.

    Der Faszination der Blumen konnte er sich aber dennoch nicht entziehen. Am „Alten Wasserwerk“ hat er Bilder von Schneeglöckchen gemacht. Sie sprangen uns ständig farblich und bejahend an. Als Vorboten. Und die Schafe schauten dümmlich zu.

    Buchalov

  • mal wieder husch husch

    Manchmal hat man wenig Zeit, so auch heute.

    Und deshalb muss wieder ein „husch husch Bild“ herhalten, heute  am Frühstückstisch entstanden, auf dem iPad, ohne groß zu überlegen, aber mit lieben Grüßen an Erinnye.

    Sehr reduziert. Na ja!

    Buchalov

  • Blogparade Eden: Rückblick

    Krisensitzung in „Zelle k4“ – als ich heute da vorbeischaute.

    Juergen saß ziemlich betroffen da und berichtete den anderen vom Ausgang seiner ersten Blogparade. Ergebnis: kein Ergebnis.

    Die „Blogbparade Eden“, so Juergen, sei ins Leere gelaufen. Bis auf einen Beitrag, der postalisch zugesendet worden sei, habe es keinen Beitrag auf anderen Blogs gegeben. Das Thema sei tot. Das könne man auch daran sehen, dass der Tag „Eden“ bei Abfrage in wordpress keine Ergebnisse bringe. Die Bedürfnislage im Netz sei offenbar eine andere gewesen. Jedenfalls nicht auf dieses Thema bezogen. Interesse sei schon dagesessen. Das hätte die Analyse der vielen links ergeben. Interesse sei aber etwas anders als Engagement.

    Er habe auch den Eindruck gehabt, dass er die Aufgabe zu kompliziert dargestellt habe. Das werde er beim nächsten Male einfacher anlegen. Vielleicht sei der Aufwand auch zu groß gewesen, denn wer habe zu dem Thema schon etwas in der Schublade, das er nur abrufen müsse. Etwas Neues schaffen bedeute zusätzlichen Aufwand.

    Rudolf der Bildhauer, eigentlich ein Skeptiker des Bloggens, meinte, dass es ja auch ein Unterschied sei, ob man mal so eben, unverbindlich auf die Seiten der anderen gehe und kurze Teile poste, oder ob man sich nun einer Aufgabe mit Aufwand in der Realisierung stelle. Juergen hätte nun etwas eingefordert, dass mehr Einsatz verlange. Den sei man offenbar nicht bereit zu bringen.

    Boris der Maler meinte, Juergen solle nicht aufgeben. Das habe ich auch gesagt. Denn das Thema ist ein existentielles, eigentlich ein Seinsthema. Das lohne sich. Und was heute nicht greift, greift vielleicht morgen. Das sind ja Wellenbewegungen. Und vielleicht schicken ihm Samtmut, Erinnye oder Haushundhirsch ja Texte, die sich in EdenZwo verarbeiten lassen. (Das habe ich aber nur hinter vorgehaltener Hand gesagt.)

    Juergen wird wohl auf dem Blog „EdenZwo“ weitermachen und dort das Thema Blogparade noch einmal aufgreifen, sagt er. Demnächst, irgendwie.

    Ihm fehle auch die postalische Adresse von Samtmut, denn die habe sich echt ein Geschenk und Dank verdient. Das will er ihr zusenden.

    Dann haben wir eine Pizza bestellt, von nebenan. Und uns wieder bei Pizza und einem Bier in die Unbefangenheit hinein gegessen.

    Buchalov