Buchalovs Blog

  • Svetlanas Katzen

    An den Wochenenden besuche ich gerne eine meiner Töchter. Gestern und heute war ich bei Svetlana in Frankenberg, Hessen. Bei solchen Fahrten sitzt meine Frau am Steuer, sie macht das gerne , weil ich keine Lust habe, auch am Wochenende noch am Steuer zu sitzen, wenn ich schon die ganze Woche für die Firma fahren musste.

    Meine Tochter und ihr Freund sind sehr tierlieb. Sie besitzen zwei Katzen aus dem Tierheim. Die eine heißt „Amigo“, die andere „Stromer“. „Amigo“ hat noch nie die Freiheit gesehen, er lebt als Siamkatze immer im Haus. „Stromer“ dagegen bleibt über Nacht weg und ist ganz Katze.

    Alle geben sich große Mühe: meine Tochter und ihr Freund Daniel bei der Erziehung und Pflege der Tiere – die Beiden haben es echt gut – und die Katzen durch angepasstes Verhalten in der Wohnung bzw. durch ihre Lebendigkeit.

    Die Katzen sind Leben. Sie sind wie Kinder. Sie benötigen Liebe, Streicheleinheiten, Regeln, Ansprache, Essen, eine Toilette, Beschäftigung im Spiel, körperliche Nähe, Respekt und Beachtung. Daniel redet mit „Amigo“ sogar und diese mit ihm. Es ist mir unklar, ob sie sich verstehen.

    Das ist etwas ganz anderes als meine Maschinenwelt in der Garage, bei der mir die Maschine viel gibt, aber nicht so etwas. Die Maschine ist zwar lebendig, aber anders. Dennoch liebe ich sie.

    Buchalov

  • #3 die Bilder

    Die im Blog erscheinenden Bilder werden in der Regel mit einem „iPhone“ geschossen, so wie dieser Stuhl in der Küche meiner Mutter, und auf dem Smartphone mit „Photoshop Express“ bearbeitet. Manchmal generiere ich auf dem Gerät auch mit Software Polaroid – Ersatz. Die Farben wähle ich dabei gerne etwas schrill, krell und schreiend – bollywoodlike eben.

    Es entstehen  täglich Texte und Zeichnungen, deren Entstehung sich am Thema des Tages orientiert und gegenseitig bedingt. Sie erscheinen auch hier.

    Neben den Bildern zeige ich im Blog auch Skizzen aus meinen Skizzenbüchern oder Fotomaterial von im Hochdruckverfahren fertiggestellten Grafiken aus der „Zelle K4“.

  • Weltprojektionsmaschine 4

    Was steht hinter dem Gedanken der Projektion einer Welt auf eine Fläche? Es ist wohl der Wunsch nach Transparenz, dem völligen Offenlegen der Dinge, die in der Welt geschehen – eine urdemokratische Forderung also. WikiLeaks lässt grüssen!

    Sich ein System zu denken, dass weltumfassend die Daten erfasst, ist leicht: die Vernetzung der Welt bei den vorhandenen enormen Speicher- und Serverleistungen macht dies sicherlich möglich. Die zentrale Speicherung ist ebenso denkbar.

    Die Projektion/ Offenlegung der Daten kann aber nur punktuell geschehen und nicht zu einer Information für alle  benutzt werden, sondern nur für einzelne Gruppen. Eine Weltprojektionsmaschine kann also immer nur Teile der Welt bedienen.

    Nette Gedankenspielerei – wenn man so in seiner Garage im Halbdunkel sitzt.

    Buchalov