
Buchalov |
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov


Buchalov und der Löwe realisieren ein gemeinsames Fotoprojekt. Beide benutzen das gleiche Foto-Equipment. Die Bilder des Einen werden vom Anderen inhaltlich oder fotografisch fortgesetzt. Der Löwe reagiert nun auf das Foto mit der „82“.
Der Löwe sagt zu seinem Bild: “ … menno, kein Blümlein mehr … da muss der Löwe in die deflationäre Phase eintreten … sonst gibt es eine Hyperinflation … und Buchalov und der Löwe müssen die Zinsen anheben … hmm, was sind eigentlich die PingPongPeng-Zinsen … diese entscheidende philosophische Frage darf gerne Buchalov beantworten … habe zwar einen Bankenfimmel, bin aber kein Banker … bin ein Löwe … zurück zum Thema … rot … nee … kann der Löwe auch nicht bringen … Löwe ist kein Torero … er ist ein L… nee, lassen wir das … Krepppapier … wow … 3xP … das gabs beim Löwen zum letzten Mal als die Junglöwenkinder in der Grundschule waren … Oberfläche … Strukturen … jupp das wird der Anküpfungspunkt für den Löwen sein … die Routine sollte mal durchbrochen werden, so nahm der Löwe alle Aufsteckblenden mit, die Buchalov und der Löwe gemeinsam haben … und raus an den verwitterten Biertisch … pssst nicht verraten, im Hintergrund waren … Blümlein … die wurden vom Löwen kurzerhand bokehniert … ups, ein Wort, das sicherlich nicht im Duden zu finden ist … pingpongpeng werden hier kurzerhand neue Wörter kreiert … nach der Entwicklung war sofort klar, dass das Barcodebokehbild der Sieger ist … die restlichen Bokehbilder gibt es im Anhang …Das Bildmotto lautet daher: „Der Löwe und das Barcodebokeh“.“

Kamera: Sony NEX 5
Objektiv: Heidosmat f2.8 85mm MC adaptiert mit einem 3D-Druck M42-Selbstbauadapter mit Schlitzblende
Copyright von Buchalov’s Bildern: Jürgen
Copyright von Löwen’s Bildern: Bernhard
Für die, die unser Projekt auf Instagram verfolgen wollen, hier der Link: Instagram: pingpongpeng
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Buchalov

Die „Kunst mit einfachen Mitteln“ verwendet bescheidene und zugängliche Materialien wie Papier, Pappe, Kleber, Restepapier, Verpackungsmaterial und Farbe um Papierobjekte entstehen zu lassen.
Der kreative Prozess ist von Hand gemacht und basiert auf Zeichnungen und Fotos als Ausgangspunkt. Die Werke entwickeln sich rhizomartig, ohne einen festen Plan, und werden oft zufällig gestaltet. Klebe- und Schneidetechniken werden spontan verwendet, um Objekte mit freier Form- und Farbgebung zu schaffen, wobei auch die Techniken des Papercuts, der Faltung und des Papierreißens zum Einsatz kommen. Die Ergebnisse sind dreidimensional, abstrakt und von minimalistischer Ästhetik.






Die Wirkung dieser Kunstform ist einfach, schlicht und simpel. Sie erinnert an Outsider-Kunst, da sie sich bewusst von etablierten Normen abgrenzt und das Ungewöhnliches wagt. In der Schlichtheit der Objekte entsteht eine besondere Ausdruckskraft, die Aufmerksamkeit erregen kann.
Diese Kunst besitzt Verbindungen zur Kunstgattung „arte Povera“, einer künstlerischen Bewegung, die die Schönheit des Einfachen und Alltäglichen betont. Die Kunst mit einfachen bzw. armen Mitteln ermutigt, kreativ zu sein und seine eigene künstlerische Stimme zu finden. Sie verkörpert Nachhaltigkeit und den Kreislauf der Dinge und Materialien, indem sie Restepapier, Verpackungsmaterial und Papier von Printmedien als recycelte Materialien nutzt. Dabei wird die Lebendigkeit des scheinbaren Abfalls erfasst und in neue Formen transformiert. Sie versucht das „Wesen der Dinge“ zu erfassen. Sie ist Bildhauerei. Zudem besitzt sie eine ästhetische Qualität, die an die Inszenierung auf einer Bühne erinnert und daher auch die Bühne als Präsentationsform nutzt. Denn die Bühne ist eine eigene Welt.“
Buchalov