Worte sind zentral und bedeutsam und in ihrer Bedeutsamkeit stark abhängig vom Zusammenhang in dem sie stehen. Ein solches Umfeld stellt für Jürgen momentan sein Projekt „to bring and find“ dar. Da kristallisierte sich im Verlauf der Arbeit so Einiges gedanklich heraus und sollte eine Form finden.
Buchalov“ und „der Löwe“ realisieren das gemeinsame Fotoprojekt „pingpongpeng“. Beide verwenden das gleiche Fotoequipment und man führt damit das Bild des Vorgängers fort – inhaltlich oder formal oder motivisch.
Der Löwe hat wohl aktuell wenig Zeit. Die Dinge stocken daher ein wenig. Also hat Jürgen sich entschlossen sich selbst als Pingponpeng – Partner ins Spiel zu bringen – als Zwischenlösung oder Nebenstrang. – und in einem Intermezzo das Projekt erst einmal alleine fortzuführen – solange, bis der Löwe wieder an Bord ist.
Buchalov sagt zu seinem Foto: „Das Ausgangsbild kam bei mir kugelmässig rüber: eine Kugel? Eine Raumstation? Beim Durchstreifen im Atelier fand ich dann eine größere Papierkugel. Sie wurde auf der „Papp-Bühne“ platziert und bei grauem Tageslicht ohne zusätzliche Beleuchtung fotografiert, mit der Sony A7 II und einem Nikon Sigma Zoom 28-105mm. Die Entscheidung für schwarz/weiss war durch das Vorgängerbild vorgegeben. Die Unschärfe war gewünscht. Und die Kugel sollte angeschnitten werden – wegen der Komposition. Das wars.“
Bilder, die es nicht geschafft haben:
Kamera: Sony NEX 7 II Objektiv:Nikon Sigma Zoom 28-105mm, adaptiert