
Buchalov |
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov
Es gibt drei weitere Netze, geschnitten aus gefaltetem Papier.



Je mehr Netze Juergen schneidet, um so mehr wächst logischerweise der Fundus an Netzen. Klingt banal. Ist aber wichtig. Denn was existiert wird verglichen und geordnet. Und liefert Erkenntnisse. So Jürgen.
1. Die Art der Überlappungen als Falttechnik hat Auswirkungen auf die Fläche. Die Größe der Löcher ebenfalls. 2. Die Bearbeitung von Restepapier als Material lebt vom Zufall. 3. Die Ergebnisse sind sehr instabil, wenig fest. Das hat Konsequenzen für die Präsentation der Ergebnisse. 4. Verschiedene Netze lassen sich gut mit Hilfe von flächigem Restepapier verbinden. 5. Netze sind im kreativen Prozess strukturell. Sie sind Basics. 6. Die Schnittstelle zwischen Netzen und dem Thema „wachsen“ ist für Jürgen das Rhizom.
Es gibt da in den Skizzenbüchern von Jürgen so einiges zu Netzen. Das müsse er mal raussuchen, sagte er.
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Für den „Tag der Druckkunst“ und die folgende Ausstellung gilt es einiges vorzubereiten. Da soll ja u.a. öffentlich gedruckt werden. So Jürgen. Er wird wohl auf schon benutzte Druckstöcke zurückgreifen. Aus seinem Riesenbestand an hat er einiges ausgewählt, in einem ersten Schritt, und will nun erst einmal schauen, ob die Ergebnisse überhaupt noch eine Wirkung erzielen. Also wurden Probedrucke erstellt.

Als er vor seinem Ergebnis stand, kam es ihm vor als sei das Ergebnis ein narratives, zufällig, fast willkürlich. Aber welche Geschichte wird da erzählt?
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