



Sony NEX5 mit adaptiertem Soligor 28mm, 1:2,8
Buchalov
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov


Der Löwe hatte einen Strommast fotografiert. Und Buchalov soll das Bild mit einem neuen Foto weiterführen – bei Verwendung von identischem Fotoequipment. So die Vereinbarung zwischen den Beiden.
Buchalov sagt zu seinem Foto: „Am Strommast sind die Isolatoren befestigt. Diese Teile kennt Buchalov. Im Atelier findet sich solch ein Isolator als Relikt aus alten Atelierzeiten. Den hat er hier wie auf einer Bühne als Stillleben fotografiert. Die Ateliergemeinschaft hatte sich damals auf ein gemeinsames Objekt, den Isolator, geeinigt und dazu gearbeitet. Form und Beschaffenheit, Form und Funktion, Form und Oberfläche waren für Buchalov relevant. Gelandet ist er dann aber bei der Geschichte von „Lato“, die man sich hier ansehen kann: >>>> . Und jetzt hilft ihm die Fotografie eine Brücke zu damals zu schlagen und sich zu erinnern. „Latos Werkstatt“ existiert noch immer.“
Anhang:


Kamera: Sony NEX 5
Objektiv: Heidosmat f2.8 85mm MC adaptiert mit einem 3D-Druck M42-Selbstbauadapter mit Schlitzblende
Copyright von Buchalov’s Bildern: Jürgen
Copyright von Löwen’s Bildern: Bernhard
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Buchalov


Also: das Zwickelbüro hatte wieder geöffnet. Übers Wochenende, einschließlich Montag, ein langes Wochenende. Einige Gäste waren gekommen, unter Coronabedingungen natürlich – geimpft, getestet und und und.
Und das hier ist Jürgens Stichwort-Report:
Freitag: ein Zwickelmotiv suchen und finden, gestalterisch mit Streifen verbinden und als Linolschnitt anlegen, kleinformatig, großformatig, dann schneiden und drucken auf verschiedenen Hintergründen – auch gefalteten – und sich fragen, was den Zwickel ausmacht.
Samstag: die Zwickeldrucke wurden sortiert und klassifiziert, Teile wurden ausgeschnitten und auf Kleidungsstücken befestigt. Einige Zwickel eroberten sich Jürgens grauen Arbeitskittel und eine Strickweste. Eine Fotosession folgte und Instagram bzw. Facebook wurden bedient.
Sonntag: Das angefertigte Fotomaterial wurde bearbeitet: sichten, löschen, verbessern. Zudem wurden Zwickelformen aus der Isolation gelöst und als verbindendes Teil angelegt. Der liebe Gott schaute zu und Jürgen entschied, dass ein Gottesurteil her musste. Also: der Zufall wurde nach einem bestimmten Verfahren eingesetzt und lieferte eine neue Zwickelform, die mit Tusche gezeichnet wurde.
Montag: Wenn das Ende naht, dann reduziert sich der Antrieb. Es gab also heute: Fertigstellung einer weiteren Zwickeltuschezeichnung, nach dem Zufallsprinzip erstellt. Und einige kleine Zwickel -Zeichnung. Und zum Schluss dann die Reduktion in Art der Konzeptkunst auf vier Zwickelgrundformen – ein wichtiger Punkt, meinte Juergen.
Und dann noch dies hier (Auswahl):




Buchalov