
Buchalov
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov
Das hier ist die erste Tuschezeichnung zum Hoogen Dyck, im Januar entstanden. Weitere sind nun gefolgt.
Die Tuschzeichnungen sind der „Ratz Fatz zweite Schritt“ und zeigen etwas von dem, was so links und rechts von diesem Wirtschaftsweg, mit dem sich Jürgen beschäftigt, auffällt. Noch sind die Zeichnungen wild und wenig glatt gebügelt. Noch entstehen sie durch das grobe Abzeichnen von Photos. Noch dienen sie dem Einstieg, der Suche nach einem gedanklichen Faden, der entwickelt werden kann. Qualitativ Gutes und Schlechtes liegen noch dicht beieinander.
Wenn die gedankliche Linie steht, also das, was das Projekt inhaltlich zusammenhält, der Gehalt sozusagen, dann ist das erste qualitative Standbein geschaffen worden. Des Weiteren muss dann jedes Bild, jedes Werk für sich, im einzelnen qualitativ überzeugen. Dann werde aus dem allen ein Ganzen, so Jürgen: ein Projekt, das Tiefe habe. Er sei auf einem guten Weg.
Buchalov
Man glaubt, man habe es, und sei mit einem Thema fertig. Aber dann hat es einen doch noch einmal am Kragen. Jürgen nennt das Nachklang. Dass er sich verwundert, das verwundert. Denn eigentlich sei es stets so, habe ich ihm gesagt.
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