Die Frage lautete: Wo kann man Wachstum sehen und beobachtend dokumentieren?
Und die Handlungsanweisung daraus an sich selbst war dann folgende: Nimm die Kamera und streife für genau eine halbe Stunde über den Wochenmarkt und suche Wachstumsspuren. So arbeitet Jürgen im Moment mit Fragen und Handlungsanweisungen an sich selbst.
Das sind einige der Fotos von dieser Aktion:
Und dies sind zwei der Zeichnungen, die im ersten, spontanen Nachklang entstanden sind (weitere Arbeiten werden folgen):
Buchalov schreibt zu seinem Foto: „Immer wenn ich Spiegel sehe, denke ich an den schönen Narziss, der in sein eigenes Spiegelbild verliebt war. In sich selbst verliebt sind ja viele. Na ja, das ist ein anderes Thema. Das Foto des Löwen sollte daher seine Fortführung in einem Spiegel oder in spiegelnden Formen finden. Ein Streifzug durch meine Atelier, während es draußen regnete, brachte wieder einige Ergebnisse. Ich bin immer wieder erstaunt, wie anregend meine „Zelle k5“ sein kann. Fotografisch sind Spiegel und spiegelnde Motive bei mir immer beliebt. Über die Gründe sollte ich vielleicht mal nachdenken. Es wurde, auch wenn man es nicht sieht, mit einem Siebblendenaufsatz gearbeitet. Und als letztes: der Tag, an dem diese Photos entstanden, war ein Tag ohne jegliche Sonne, grau in grau und eigentlich farblos.“
pingpongpeng #58
Folgende Bilder haben es nicht nach vorne geschafft:
Kamera: Sony NEX 5 Objektiv:Heidosmat f2.8 85mm MC adaptiert mit einem 3D-Druck M42-Selbstbauadapter mit Siebblendenaufsatz