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  • das Zwickelbüro hatte heute geöffnet

    Heute am Freitag hat Jürgen fürs Wochenende das Zwickelbüro geöffnet. Sich immer nur um das Paradies zu kümmern, sein Thema der letzten Wochen, das soll jetzt mal genug sein. Natürlich geht es im Schwerpunkt um Motive wie den Zwickel, aber auch andere Themen sind möglich. Das Zwickelbüro ist der Rahmen für vieles Mögliche, was ihm so mehr oder weniger zufällig vor die Füße falle.

    Juergen blätterte schon seit Tagen in Modezeitschriften und sucht Zwickelformen oder Kleidung oder Mode, die Stoffe mit Zwickeleinsätzen zeigt. Und im „Zeitmagazin“ vom 04-02-21 ist er nun fündig geworden. Dieses Heft war heute seine Basis. Seine Zeichenbasis. Seine Ausgangspunkt. Parallel dazu führt er wieder sein Tagebuch auf „Evernote“ und hält wie in einem Rapport fest, was wichtig erscheint, was geschieht und was man sich so denkt. Der Rapport dient ihm immer zur Selbstvergewisserung und im Rückblick, nach Wochen, wenn er Wieder in die Notizen hineinschaut, klärt sich einiges und setzt sich fest. Ja, aber keine Frage: das Zwickelbüro ist der Ort des Spielens mit Zwickelformen und Motiven und Assoziationen. Prinzip Zufall, Prinzip Hoffnung.

    Als Juergen die Zeitschriften heute durchblätterte, da suchte er nach dem Zwickel als Bindestück oder als Teil der Passform in den Kleidungsstücken. Die Form war es, die wichtig war. Und immer ist da die mehr oder weniger vorhandene Mattigkeit des Motivs.

    Als alles so auf dem Tisch lag, zum Abschluss des Tages, da sagte er zu mir: „Und was fange ich damit jetzt an?“ Ich habe ihm den Weg der Herstellung von Monotypien vorgeschlagen. Er hat das Ganz zu einem provisorischen kleinen Bändchen gebunden und will erst einmal eine Nacht drüber schlafen.

    Buchalov

  • Künftig/bald/nach vorne: Eden3 – ein kleiner Zwischenstopp

    So, meinte Jürgen: Jetzt machen wir mal einen Punkt und legen am Wochenende einen kleinen Zwischenstopp ein. Der Gartenzaun von Eden steht nun schon mehr als eine Woche. Eden nahm also in den vergangenen Tagen Form an – auf der Wand in Jürgens Atelier jedenfalls. Und in den Bildern vom Zentrum der Utopie.

    im Inneren der Utopie

    Es ist wie immer: an der Wand wurde gesammelt, was so im Laufe der Zeit entstand und was das Thema produzierte . Gezeigt wird nicht alles, aber eine wichtige Auswahl. Und bei Eden3 hatte Jürgen mit der Einfriedung begonnen und auch schon mal den Geist/Gott links mit ins Spiel gebracht. Hinzugekommen sind weiterhin eine Auswahl der andern Dinge, die im Laufe der Wochen entstanden sind. Und die Wand sieht momentan so aus:

    Und ab Freitag startet über das Wochenende – als kleine Abwechslung – das Zwickelbüro.

    Buchalov

  • künftig/bald/nach vorne – Eden3: der Kern

    Wenn die Zeit, die Ganzheitlichkeit, die Natur und die Freiheit der Kern seines momentanen Garten Edens seien, so Jürgen, dann müsse es dafür doch auch Bilder geben. Er habe ein wenig in der griechischen Mythologie herumgestöbert, sei da auf einige Göttergestalten gestoßen, deren Portraits ihm als Visualisierung dienen sollten. Wie Jürgen schon schrieb: Chronos ist dabei die Personifizierung der Zeit. Rhea ist die Göttin der Natur, die große Erdmutter. Themis steht als Göttin für Gerechtigkeit, Sitte und Ordnung, für das Ganzheitliche. Und Artemis mit ihrem Beinamen Eleutheria ist die Göttin der Freiheit und der Jagd.

    Aber er hat das Unterfangen wieder verworfen – irgendwie zündete das nicht. Übrig geblieben sind aber ein paar Skizzen, die vielleicht noch eine Fortführung finden.

    Buchalov