Schlagwort: Atelier

  • Projekte und Ausstellungen

    IMG_0872So, Juergens grober „Arbeitsplan für 2013“ steht. Er bat mich, dies auf diesem Blog hier einzustellen. Also: siehe >> […]

    Wie ich ihn kenne, wird sich da sicherlich im Laufe des Jahres spontan noch einiges entwickeln. Einige Reisen hat Juergen auch noch in der Planung. Ich bin gespannt.

    Buchalov

    For my english readers:

    Juergen made a plan for 2013: projects and exhibitions. You can see it here: >>[…]

  • Selbstgespräch

    DSC08643Juergen hat aus dem Keller der Ateliergemeinschaft eine Schrankrückwand nach oben getragen. Normalerweise verwendet er so etwas als Druckstock für Großformatiges. Diesmal hat er Kreide genommen und seine Projekte mit Überschriften auf dieser Holzwand festgehalten. Da stand nun:

    Perfektion und das Fehler / dopple bind / InEcken / strings 

    Er hat mich nicht gesehen. Und dann hat er zu sich selbst gesprochen und nach oben geschaut. Es hatte mit diesen Überschriften zu tun. Er beredet und bedenkt die Themen. Er macht so etwas ständig. Um sich selbst zu vergewissern. Und um festzuhalten, wo er steht. Ich hätte das eigentlich mit der Handycam aufnehmen sollen.

    Buchalov

    For my english readers:

    Juergen has wore a cabinet rear wall upward from the basement of the studio community. Normally he takes it as a woodcutting  block for a large format. This time he has taken  chalk and wrote the titles of his projects on this wall .

  • über Menschen

    DSC08641Manchmal sitze ich in Juergens „Zelle k5“ und schaue mich nur so um. Heute fand ich einen Zettel, den ich mit Interesse gelesen habe und dessen Veröffentlichung mir Juergen gestattet hat. Da wühlt etwas in ihm, glaube ich.

    „Man nennt es Individualität, Individualismus oder Eigenkonzept. Ich nenne es heute mal System oder Organismus. Jeder von uns ist ein solches System. Menschen sind ein System, jeder. Das habe ich erneut erfahren, gestern. In der Gemeinschaft. Jeder von uns ist so ein Organismus.

    Systeme sind zielgerichtet und absichtsvoll und wollen Ergebnisse erbringen. Und es gibt offene und geschlossene Organismen.

    Geschlossenes Systeme schotten sich ab, sind sich sicher und wünschen diese Sicherheit, verstärken sich selbst, geben Informationen nach Außen ab, nehmen aber nur wenig bis gar nichts auf, Neues wird erst einmal grundsätzlich abgelehnt, sie funktionieren, nach eigenem Duktus, verteidigen ihren Platz im Gefüge, können mit Isolationen leben, haben eine Außendarstellung, sind erfolgreich und  benötigen eigentlich niemand äußer sich selbst. Sie genügen sich selbst.

    Offene Systeme sind offen, sind dialogisch, sind kommunikativ, lernen und verändern sich, leben mit Unsicherheit und versuchen sie auszuhalten, sind auf den Prozess angelegt und wissen, das Scheitern dazugehört,  geben Informationen ab und nehmen ständig Dinge auf, funktionieren, flexibel, verteidigen ihre Positionen, indem sie sich auf den Kern ihres Wesens beschränken, können nur schlecht bis gar nicht mit Isolation leben, sind erfolgreich, stellen sich in ihrem Unfertigsein als lebendig nach außen dar und benötigen immer den Anderen, den Partner. Ohne das gegenüber geht nichts. Fehlt der Dialog, verkümmern sie.“

    Buchalov

    For my english readers:

    Sometimes I sit in Juergens „Zelle k5“ and look around. Today I found a note, that I red with interest and Juergen has allowed me the publication.