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  • in/über Berlin

    IMG_0725Im Atelier „Zelle k5“ traf ich ihn heute nicht an, aber zuhause. Wie es denn in Berlin gewesen sei, fragte ich.

    Juergen meinte, dass es da Susanne Haun und Franz und Anna Maria Weber gäbe, die er besucht habe und die drei möchte er auch nicht missen, die seien es eigentlich, um die es gegangen sei, und dann die anderen Menschen, die er kennengelernt habe, und die so viel zu berichten gehabt hätten und deren Biografieschnippsel so spannend gewesen seien. Und die Kunstorte nicht zu vergessen, die er aufgesucht habe und von denen es in den nächsten Tagen noch so einiges zu bedenken gäbe, und die Stadt selbst in ihrem Ganzen und der  Zerrissenheit, dem Baulichen, den Menschen dazwischen, den vielen und so unterschiedlichen, diesen Vorder- und Hinterhäusern, diesen breiten Verkehrsachsen und den kleinen Strassen, davon abzweigend, mit den vielen kleinen „stand up Lokalen“, liebevoll betrieben, den Versuchen zu existieren. Und diese Anonymität, die einen überall anspringe und gleichzeitig die Versuche sich zu verankern. Spannend, mehr als spannend, sehr aufregend.

    Und die Zeit habe eine nicht unbedeutende Rolle gespielt: die Zeit mit ihrem eignen Rhythmus der Abwicklung, dem Tempo, das er selbst vorgegeben habe, mit dem er durch diese Stadt gegangen oder gefahren sei. Diesmal seien gegenüber den sonstigen Besuchen so einige Ruhepunkte möglich gewesen, im „Kulturkaufhaus Dussmann“ zum Beispiel, oder dem kleinen „Glückslokal an der Nazarethkirchstrasse“, bei Sarah Wiener am Hamburger Bahnhof und beim Warten auf die U-bahn, und den Besuchen bei Susanne, dem Zeichnen an ihrem großen Tisch, dem Gehen durch unbekannte Strassen mit ihr und dem Reden über Gott und die Welt, dem Durchstöbern der alten Osramhallen,  bei den Gespräche im Atelier von Peter Freitag oder auch dem Besuch im Rix in Neukölln, wo er den Bekannten aus Kevelaer getroffen habe.

    Er habe daher schon vor Ort verarbeiten können und sei nicht so voll und leicht blockiert aufgrund der Menge an Eindrücken wie sonst immer aus Berlin zurückgekehrt.

    Tja, aber im Grunde genommen seien es die Menschen!

    Buchalov

  • unterwegs

    17-09:16-10.2013#10#10Splitter, Fetzen, Bruchstücke, wenn die zu einem Ganzen werden, findet Jürgen das mehr als interessant. Der Vorgang habe etwas Spielerisches, Experimentelles, meinte er zu mir, als wir heute bei ihm saßen. Auf seinem iPad hat er mit dem Programm „sketchbook“ seine kleinen Aquarellskizzen und einige Fotofetzen aus der Toskana zu Neuem zusammenbaut. Er wisse auch, dass dies mit „Photoshop“ sicherlich komfortabler zu machen sei, aber in „sketchbook“ sei das Zeichnerische, das Radieren, das Ausschneiden, die Komposition weniger technisch, mehr händisch.

    Jetzt hat er sie auf seiner Homepage „Einblick“ eingestellt: >>[…]. Das bedeutet: sie sind fertig. Denn immer wenn er etwas beendet ist, erscheint es an dieser Stelle. Ich habe noch gefragt, wie er sie präsentieren will. Großformatige Holzschnitte seine denkbar, aber da scheue er noch den Arbeitsaufwand, meinte er. Er müsse sich das noch genau überlegen.

    Na ja!

    Buchalov

  • weiterer Versuch

    17-09:16-10.2013#3Juergen „baut“ ja aus seinen „Toskana – Bildchen – Versatzstücken“ neue Entwürfe. Hier ist ein weiterer Versuch zu sehen.

    Buchalov