Schlagwort: Bilder

  • hineingefuchst

    Und so habe ich mich in die „neue Welt“ des Zeichnens mit dem iPad in den  letzten Wochen „hineingefuchst“:

    das Programm und der dazugehörige Zeichenstift für das Pad wurden erworben,

    Konturen wurden gezeichnet,

    dann kam die Farbe in der Fläche hinein,

    danach versuchte ich die vorgefertigten Programmstruktur der farbigen Flächen einzubringen,

    diese wurde von mir aber verworfen und  und die Flächenstrukturen wurden nun eigenständig entworfen,

    dann kam der „Aha-Moment“, als die Ebenenfunktion des Zeichenprogrammes verwendet wurde und die Transformation von Formen möglich war,

    anschließend habe ich Stiftformen ausprobiert und mich  auf den Beistift B9 beschränkt

    und schließlich entdeckte ich „das Abpausen“ wieder, aber so, dass es wie „hingeschmissen aussah“, wie eine echte Papierskizze eben.

    Und dazwischen lief stets der Test bei allen Personen meines Umfeldes, ob sie erkennen konnten: auf Papier gezeichnet und eingescannt oder digital erstellt?

    Und dann kam mein Anspruch, dieses neue Handwerkszeug in der Handhabung so zu erlernen und so zu verwenden, dass es nicht technisch “ new- media“, sondern „handmade“ nach klassischer Art aussieht.

    Der Lernprozess ist noch nicht beendet.

    Jürgen

  • gedruckt

    Einige heftige Unwetter zogen heute über uns am Niederrhein hinweg. Also Grund genug, sich zurückzuziehen und am Aquarelltisch  ein wenig mit Papier bzw. Pappe zu drucken und Florales sowie Sehsüchte ins Bild  fließen zu lassen.

    Buchalov

  • Tja, diese Blumen!

    Wenn ich in der Garage saß und meine Maschine bediente oder im Schlafzimmer an meinem Aquarelltisch arbeitete, dann spielten Blumen bisher keine Rolle. Die Blumen sind aber an mich in den letzten Tagen massiv  herangerückt. Gestern hat Jürgen auch schon von diesem Thema berichtet.

    Meine Frau sagt, dass Blumen das Leben sind und wir uns,  wenn wir uns mit Blumen umgeben, in ihrem Anblick der Natur nahe fühlen.

    Boris meint, dass Blumen einen sehr hohen symbolischen Anteil haben. Sie stehen für die Harmonie, das Natürliche, Wachstum, Schönheit. Sie zeigen Werden und Vergehen, sie sind ein Abbild des menschlichen Lebens, zeitlich gerafft.

    Rudolf glaubt, dass Blumen schmücken, dass sie aber mehr sind als Dekoration, weil sie auf unsere Raumatmosphäre und damit auf unser Seelenleben wirken.

    Und ich glaube einfach, dass Blumen eine Gegenwelt in der heutigen Welt, die uns bisweilen so hässlich anschaut, sind. Sie machen uns Hoffnung. Ich schenke manchmal, wenn ich dran denke, meiner Frau Blumen, weil ich sie liebe. Die belastende Welt vergesse ich dann für einen kurzen Moment.

    Tja, diese Blumen!

    Und die spielen jetzt in der gegenwärtigen Ausstellungslandschaft keine Rolle mehr? So sagt man. Ich kann das nicht glauben!

    Das ist mein Beitrag Nr. 100 in diesem Blog als Buchalov. Ich gratuliere mir selbst.

    Buchalov