
„wenn denn die Sonne scheint“
Buchalov
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov

Es war ein Orkan. Oder Mistral. „Cers“ heißt er und letzte Woche pfiff er uns hier in Spanien um die Nase, ziemlich heftig. Das Wohnmobil wackelte ganz schön und einen riesigen Palmwedel hat es auch aufs Dach gefeuert. Einige Vorzelte nebenan haben sich ins Nirwana des Strandes und der Welt aufgemacht oder sind in sich zusammengefallen und Bäume sind ebenfalls entwurzelt worden. Und bei unserem Nachbarn Mik aus Holland sah es anschließend so aus.

„“Cers“ ist Name für den Mistral in Katalonien, Narbonne und in Teilen der Provence. Er ist im Winter kalt, im Sommer warm. Die Böen erreichen oft 10 Bft. Der Himmel ist fast immer klar und die Luft relativ trocken.“ So habe ich es bei Wikipedia gelesen.
Und wie geht Juergen damit um? Er hilft, wo er helfen kann und zeichnet im Wohnmobil stoisch weiter. Dem Sturm wird mit Skizzen getrotzt, meinte er.

Und hier die vorgestern angekündigten „OrtsMarken“, die hier in Montroig, dort wo Juergen und ich momentan aufs Meer und auf unsere Füsse und auf die Dinge, die wir da so finden, schauen, entstanden sind.
Buchalov