Man sitzt so herum, schießt „husch husch“ ein Bild, fertig!
Buchalov
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov
Manchmal geht es in der Ateliergemeinschaft am Ostwall in Geldern nicht nur um die Kunst im Allgemeinen bzw. im Besonderen, um die Diskussion über Ergebnisse oder Grundsätzliches oder um das, was der Einzelne so fertigstellt. Nein, es geht auch um ganz profane Dinge. Wie zum Beispiel um das Backen von Brot oder Brötchen.
„Rudolf der Bildhauer“ und Juergen haben gestern den Vormittag damit verbracht ihrer Leidenschaft nachzugehen. Und den Anwesenden gefiel es. Geschmeckt hat es wohl auch. Sagten sie.
Buchalov
Juergen erzählte, dass er beim Aufräumen im Haus seiner Mutter einen Postkartensatz mit Abbildungen von „Tilmann Riemenschneider – Figuren“ gefunden habe. Die arrangiert er jetzt auf seinem großen Tische, hin und her. Er will etwas damit machen, weiß aber noch nicht was. Er versucht und experimentiert.
Und er sei richtig begeistert über das, was er da gefunden habe. Er könne diese Bilder immer wieder betrachten. Die hätten was. Wenn er glaubt, etwas gefunden zu haben, kritzelt er Worte auf seinen Tisch. Das habe ich selbst beobachtet.
Und er frage sich, ob er nostalgisch sei oder vielleicht auch zu sehr nach hinten gerichtet oder einfach nur interessiert – wegen der Motive, dem Material und der Zeit.
Buchalov