Schlagwort: Blog

  • kleine Welten

    Es sind Welten, kleine Welten. Und sie sind mteinander verbunden.

    Erste kleine Welt: Gestern hatte ich einen freien Tag und habe mich mit Juergen, nachdem ich meinen Blog geschrieben hatte – eine Welt für sich-  in Geldern getroffen.

    Zweite kleine Welt: Juergen musste zum Arzt, wegen einer Schnittverletzung. Ich ging mit und wartete im Wartezimmer bis seine Behandlung vorüber war.

    Dritte kleine Welt: In Geldern sind wir zu P. in die Karmeliterstrasse gegangen. Der saß dort in seinem Atelier mit vielen auf engem Raum. Es waren die Freigänger aus der JVA Geldern mit ihren Sozialarbeitern. Es wurde gepafft und gepafft und geredet und geredet und  über Selbstporträts diskutiert und es wurden Selbstbildnisse entworfen.

    Vierte kleine Welt: Im Atelier „Zelle k4“ traf sich Juergen mit einigen seiner Kunstfreunde und besprach dort bei Kaffee und leichter Zimmerkälte die Vorbereitungen für das „EdenZwo -Projekt“ im Mai am Alten Wasserwerk in Wachtendonk.

    Fünfte kleine Welt: Als alle gegangen waren, habe ich mit Juergen im Dunkel des Ateliers und großen Beamerprojektionen ganz intim und abgeschlossen an seinem Film weiter gebastelt.

    Kleine Welten, vielleicht auch nur verschiedene Orte.

    Aber immer ging es um Menschen, um das, was uns bewegte, darum, wie wir miteinander verbunden sind, darum, welche Bedürfnisse uns vorantreiben, darum, wie wir uns gegenseitig organisieren und weiter verbandeln können und nicht zuletzt darum, dass wir uns selbst wiederfinden. Mit unseren Welten im Einklang sind. Und die einzelnen kleinen Welten immer weiter zu unserer eigenen Zufriedenheit miteinander verknüpfen.

    Es war ein wirklich schöner Tag. Das habe ich Juergen heute morgen auch noch schnell telefonisch gesagt.

    Buchalov

  • Wozu das Ganze

    H. stellte die Frage, was das denn solle, diese Bloggerei. Wenn interessiere schon die Befindlichkeit des Bloggers und sein individuelles Tagesgeschäft. Dieser Kleinkram, dieser Tageskram. Diese Beliebigkeit. Er könne da keinen Zugewinn für andere sehen. Und er meinte sich selbst.

    Und versöhnlicher fragte er, ob ich das denn nur für mich mache?

    Und ich habe mich danach wieder einmal selbst gefragt: Wozu das Ganze? Und ich weiß, dass ich schon öfter dazu im Blog Antworten gegeben habe.

    Und es sind  die Gleichen wie zu Beginn der Bloggerei: Ich kann mich mit Hilfe von „Buchalov“ sortieren, meine Gedanken ordnen, meinem kreativen Alltag eine Struktur geben. Das brauche ich, weil ich so bin und schon immer Tagebücher geschrieben habe. Und jeder Beitrag ist so angelegt, dass eine sich dahinter verbergende allgemeine Aussage für mich und den Leser erahnbar wird. Das macht Sinn.

    Ich habe weiterhin die Möglichkeit zum Dialog mit anderen im Netz und erfahre dabei einen inhaltlichen und persönlichen Zugewinn. Ich lerne viel.

    Und ich kann den Blog nutzen, um meine Kunst zu zeigen. „Buchalovs Blog“ ist mein Schaufenster.

    Juergen

  • experimentieren

    Juergen experimentiert mal wieder. Mit der Gestaltung zum Thema „Blumen“. Mit dem Zeichenprogramm auf dem iPad. Mit Bildern, die er aus dem Internet zieht. Von verwelkten Blumen. Und die er dann überarbeitet. Konturen und Flächen und Teilflächen – nicht mehr.

    Vorlage war hier die Fotografie vertrockneter Hortensien von „Laurazeitlos“.

    Und parallel entstehen im Atelier seine Scherenschnitte zum Thema, die ich aber selbst noch nicht gesehen habe.

    Buchalov