Schlagwort: Blogparade

  • Blogparade Eden: Rückblick

    Krisensitzung in „Zelle k4“ – als ich heute da vorbeischaute.

    Juergen saß ziemlich betroffen da und berichtete den anderen vom Ausgang seiner ersten Blogparade. Ergebnis: kein Ergebnis.

    Die „Blogbparade Eden“, so Juergen, sei ins Leere gelaufen. Bis auf einen Beitrag, der postalisch zugesendet worden sei, habe es keinen Beitrag auf anderen Blogs gegeben. Das Thema sei tot. Das könne man auch daran sehen, dass der Tag „Eden“ bei Abfrage in wordpress keine Ergebnisse bringe. Die Bedürfnislage im Netz sei offenbar eine andere gewesen. Jedenfalls nicht auf dieses Thema bezogen. Interesse sei schon dagesessen. Das hätte die Analyse der vielen links ergeben. Interesse sei aber etwas anders als Engagement.

    Er habe auch den Eindruck gehabt, dass er die Aufgabe zu kompliziert dargestellt habe. Das werde er beim nächsten Male einfacher anlegen. Vielleicht sei der Aufwand auch zu groß gewesen, denn wer habe zu dem Thema schon etwas in der Schublade, das er nur abrufen müsse. Etwas Neues schaffen bedeute zusätzlichen Aufwand.

    Rudolf der Bildhauer, eigentlich ein Skeptiker des Bloggens, meinte, dass es ja auch ein Unterschied sei, ob man mal so eben, unverbindlich auf die Seiten der anderen gehe und kurze Teile poste, oder ob man sich nun einer Aufgabe mit Aufwand in der Realisierung stelle. Juergen hätte nun etwas eingefordert, dass mehr Einsatz verlange. Den sei man offenbar nicht bereit zu bringen.

    Boris der Maler meinte, Juergen solle nicht aufgeben. Das habe ich auch gesagt. Denn das Thema ist ein existentielles, eigentlich ein Seinsthema. Das lohne sich. Und was heute nicht greift, greift vielleicht morgen. Das sind ja Wellenbewegungen. Und vielleicht schicken ihm Samtmut, Erinnye oder Haushundhirsch ja Texte, die sich in EdenZwo verarbeiten lassen. (Das habe ich aber nur hinter vorgehaltener Hand gesagt.)

    Juergen wird wohl auf dem Blog „EdenZwo“ weitermachen und dort das Thema Blogparade noch einmal aufgreifen, sagt er. Demnächst, irgendwie.

    Ihm fehle auch die postalische Adresse von Samtmut, denn die habe sich echt ein Geschenk und Dank verdient. Das will er ihr zusenden.

    Dann haben wir eine Pizza bestellt, von nebenan. Und uns wieder bei Pizza und einem Bier in die Unbefangenheit hinein gegessen.

    Buchalov

  • Blogparade: Eden – schöne Dinge

    „Eden ist der Ort, an dem Du mir die schönen Dinge erzählst!“

    Dieser Satz ist mein Ausgangspunkt beim „EdenZwei-Projekt“ mit meinen Kunstfreunden am Niederrhein über das ich gestern berichtete. Aber ich habe noch keinen konkrete Vorstellung wie ich diesen Satz aufgreifen und umsetzten werde. Ich weiß nur ganz grob, welche schönen Dinge erzählt werde könnten.

    Was sind das denn für Geschichten, Sätze, Worte, Gedanken, die man an diesem Ort erzählt? Welche schönen Dinge werden weitergegeben? Was sind das für Erzählungen, die wir lieben? Was ist daran schön? Was gibt es für Inhalte, die es sich zu erzählen lohnt? Und und und.

    Und an dieser Stelle kommt nun meine Bitte an Euch: Laßt mir genau diese Art von Geschichten zukommen, in welcher Darstellungsform auch immer  (als Text, aber auch als Foto oder Skizze oder Comic oder Postkarte oder oder oder, denn sie alle erzählen Geschichten), veröffentlicht sie in Eurem Blog und sendet mir einen Trackback. Übergebt mir, wenn möglich, Eure Beiträge im Internet als Anstoß zur Weiterbearbeitung. Ich möchte eine Auswahl dieser „Erzählungen“ aufgreifen und bei „EdenZwei“ im Mai/Juni bearbeiten, verarbeiten, weitergestalten. Euer kreatives Original ist der Ausgangspunkt des weiteren kreativen Bearbeitungsprozesses und es bleibt als Original erhalten. Eure Autorenschaft wird natürlich bewahrt, erwähnt und gewürdigt und Euer Werk dient lediglich als Ausgangsmaterial für meine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema „Eden“. Es entsteht  in Weiterentwicklung etwas völlig Neues – mit Bezug zu Eurer Anregung. Euer Werk wird transformiert werden – wie auch immer und in welcher Form auch immer. Ein Honorar kann leider nicht gezahlt werden.

    Ich werde vom 20.2. bis 26.2. 2012 jeden Tag einen Beitrag  mit der Erwähnung von „EdenZwo“ oder „Eden“ in Buchalovs Blog einstellen, den ihr kommentieren könnt und wo ihr die Möglichkeit habt, Euren eigenen Beitrag zum Thema zu verlinken. Eine Zusammenstellung aller Blogger als Liste werde ich natürlich ebenfalls nach Abschluss der Blogparade posten.

    Bin gespannt, ob dies funktioniert. Ich freue mich sehr auf Eure Unterstützung.

    Als Dankeschön verlose ich unter allen Teilnehmern obiges Bild aus den Anfängen der Beschäftigung mit meiner Blumenserie, ein Aquarell (40×50) , das ich dem Glücklichen dann zusenden werde.

    Juergen

  • erschwinglich gleich bezahlbar

    „Sollte Kunst erschwinglich sein?“ – Conny hat die Frage gestellt und die Post ging ab. Die Frage scheint einen Nerv getroffen zu haben, auch meinen, über Hundert Kommentare gab es,  hat sich aber von der Ausgangsfrage weit entfernt. Die Antworten sind bei dem Thema gelandet: „Was soll meine Kunst kosten?“

    Ich gehe noch einmal an den Anfang: „Erschwinglich“ bedeutet „bezahlbar“. Ich möchte die Frage zum besseren Verständnis noch einmal anders stellen:“ soll der Künstler seine Kunst zu einem Preis verkaufen, so das auch weniger „Betuchte“ sie erstehen können?“ Da ist meine Antwort klar „nein“. Denn Kunst kostet ihren Preis und wie der zustande kommt hat Susanne Haun überzeugend belegt.

    Andererseits ist Kunst aber auch eine Ware, die auf dem Kunstmarkt verkauft werden soll und da richtet sich der Preis nach der Nachfrage und den Finanzmöglichkeiten des Käufers. Ist der mit nur wenig Finanzmitteln ausgestattet, muss sich der Preis seinen Möglichkeiten annähern, wenn ich als Künstler verkaufen will. Dann muss ich die Frage mit „ja“ beantworten.

    Wenn ich als Künstler nicht verkaufen will, (und ich persönlich als Jürgen will nicht unbedingt verkaufen) dann ist meine Position zur Frage „Bezahlbarkeit“  ein  „Nein“. Dass ich es dennoch bisweilen tue, hat dann mit meinem sozialen Gewissen zu tun und der Person, die da vor mir steht und der ich es ermöglichen möchte ein Werk von mir zu besitzen, weil ich ihre finanziellen Engpässe sehe und weil sie mir vielleicht symphatisch ist und weil sie ….