erschwinglich gleich bezahlbar

„Sollte Kunst erschwinglich sein?“ – Conny hat die Frage gestellt und die Post ging ab. Die Frage scheint einen Nerv getroffen zu haben, auch meinen, über Hundert Kommentare gab es,  hat sich aber von der Ausgangsfrage weit entfernt. Die Antworten sind bei dem Thema gelandet: „Was soll meine Kunst kosten?“

Ich gehe noch einmal an den Anfang: „Erschwinglich“ bedeutet „bezahlbar“. Ich möchte die Frage zum besseren Verständnis noch einmal anders stellen:“ soll der Künstler seine Kunst zu einem Preis verkaufen, so das auch weniger „Betuchte“ sie erstehen können?“ Da ist meine Antwort klar „nein“. Denn Kunst kostet ihren Preis und wie der zustande kommt hat Susanne Haun überzeugend belegt.

Andererseits ist Kunst aber auch eine Ware, die auf dem Kunstmarkt verkauft werden soll und da richtet sich der Preis nach der Nachfrage und den Finanzmöglichkeiten des Käufers. Ist der mit nur wenig Finanzmitteln ausgestattet, muss sich der Preis seinen Möglichkeiten annähern, wenn ich als Künstler verkaufen will. Dann muss ich die Frage mit „ja“ beantworten.

Wenn ich als Künstler nicht verkaufen will, (und ich persönlich als Jürgen will nicht unbedingt verkaufen) dann ist meine Position zur Frage „Bezahlbarkeit“  ein  „Nein“. Dass ich es dennoch bisweilen tue, hat dann mit meinem sozialen Gewissen zu tun und der Person, die da vor mir steht und der ich es ermöglichen möchte ein Werk von mir zu besitzen, weil ich ihre finanziellen Engpässe sehe und weil sie mir vielleicht symphatisch ist und weil sie ….

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