In der Tageszeitung „Rheinische Post“ erscheinen im überregionalen Teil jetzt täglich Frühlingsgedichte. Diverse Blogs zeigen die pastellenen Farbtöne der ersten Blumenblüten. Die Werbung quillt über mit floralen Ankündigungen des Frühlings. Viele stürzen sich mit dem Fotoapparat auf die frisch aus der Erde sprießenden Blümchen. Der Frühling hält Einzug und mit ihm die Verwendung der Blumen als das Leben nach langer Winterzeit ankündigendes Symbol.
Nur Juergen sitzt in seinem Atelier „Zelle k4“, draußen scheint hell die Sonne, grübelt, experimentiert mit verschiedenen Materialien und bastelt an drucktechnischen oder mechanischen Möglichkeiten, die Blüten der Rosen zu zerstören. Antizyklisch irgendwie.
Seine Stimmung ist nicht positiv. Er wirkt gereizt.
Buchalov


