Die Kreis Klever Kulturtage finden in diesem Jahr über Pfingsten statt, auch in Geldern. Dort hat Juergen sein Atelier. Am Wasserturmt wird ausgestellt, und es geht um das Thema „„Paragone“, der Wettstreit der Künste!. Jürgen ist mit obigem Beitrag dabei.
Susanne Haunund Jürgen schicken sich in unregelmässigen Abständen schon seit Jahren Satzfetzen zu, die der andere literarisch und visuell ergänzen darf. Sie haben daran so ihre Freude. Auf Instagram kann man die Ergebnisse sehen: https://www.instagram.com/projektohnenamen/.
Diesmal lautete der Satz von Susanne:„Dienstag ist die Maus …“
Eine Maus also! Sie steht im Mittelpunkt des Satzes. Na gut! Eine Zeichnung oder Skizze ist ja bei Jürgen fast immer der Einstieg in eine Aufgabe. So eine Zeichnung klärt thematisch einiges. Also hat er zwei Mäuschen mit Kugelschreiber auf einen Schmierzettel gekritzelt und das war der Anfang.
Und jetzt nach dem Besuch im Atelier steht fest, das diese Maus eine sehr menschliche Maus geworden ist. Denn sie trinkt gerne Kaffee. Also lautete Jürgens Fortführung „… zum Kaffee im Wald und danach bei ihrem Liebsten“. Und der gesamte Satz erhält nun folgende Form:
#93S: „Dienstag ist die Maus …“ J:“ …zum Kaffee im Wald und danach bei ihrem Liebsten.“
Für Susanne hat Jürgen nun folgenden Satzanfang: #94: „Oh, Du süßes Nichts …“
Susanne Haunund Jürgen schicken sich in unregelmässigen Abständen Satzfetzen zu, die der andere literarisch und visuell ergänzen darf. Auf Instagram kann man die Ergebnisse sehen: https://www.instagram.com/projektohnenamen/.
Diesmal lautetet der Satz von Susanne: „Es gibt viele offene inspirierende Türen …“ Dieser Halbsatz ist ein guter Halbsatz, denn er sagt viel aus über die Art und Weise wie Susanne und Jürgen ihre Kunst realisieren: möglichst offen im Denken, neugierig auf das, was da komme könnte und stets auf der Suche nach weiteren Impulsen, die helfen zu verstehen, was mit einem so geschieht.
Bei der Gestaltung der obigen Collage war wieder mal stark der Zufall am Werk: ein leeres Deckblatt lag herum, ebenso wie eine kleine Zeichnung und einiges an buntem Prospektpapier. Im Kopf geisterte Klee umher ( s. hier: >>> ) und das Schneiden und kleben ergab sich fast von selbst.
Und so lautet jetzt der gesamte Satz nun: S: „Es gibt viele offene inspirierende Türen … J: … und ich nehme die mit dem Netz, denn das hat etwas mit verbunden sein zu tun.“
Jürgen schickt Susanne nun folgenden Halbsatz: #92: „Ich weiß, das es da einen Punkt gibt…“