
„wenn einen die Krone nicht losläßt“
Buchalov
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov

Susanne schrieb: „Ich hülle mich in einen Vorhang, …“
Und Jürgen vervollständigte: „… setze mir die Krone auf und bin ein König, von was auch immer!“
Juergen und Susanne schicken sich gegenseitig schon seit geraumer Zeit Halbsätze zu, die der andere ergänzt und visualisiert. Das ist das „Projekt ohne Namen“. Auf Instagram kann man das hier verfolgen: >>> xxx<<<<
Es gibt Bilder, die findet man. Einfach so, wenn man auf seinem Blog in der Historie umhersucht. Juergen konnte sich an ein Bild von sich selbst in einem Vorhang erinnern. Er hat es nach kurzer Suche gefunden. Und das passte nun als visuelle Antwort perfekt.
Dann war da noch „Der Schatten ist der Zwilling“: Jürgens momentanes Thema, das man auf diesem Bog in seinen Anfängen verfolgen kann. Es spielte auch mit hinein, wie man sehen kann.
Wer mehr vom „projektorennamen“ sehen will, sollte Susannes Seite besuchen. Hier der Link: >>>projektohnenamen<<<
Jürgen schickt Susanne nun folgenden Halbsatz: „Den „Garten Eden“ findet man dort, wo …“
Buchalov

Hajo ist unser Freund. Und er ist Imker. Er besitzt ein kleines Waldgrundtück hier in der Nähe von Wachtendonk. Und da stehen seine Bienen. Juergen und ich fahren auf unserer täglichen „Niederrheinfahrradtour“ da schon mal vorbei. Dann schauen wir, was sich da so alles tut: Bienen, Widbienen, Käfer, Spinnen, Wildblumen, Blüten, Kräuter, Holzstücke, die Sonne, das Licht, die Aktivitäten am Flugloch und so etwas eben.
Den Rest einer Baumscheibe hat Juergen als „OrtsMarke“ von dort irgendwann mal mitgenommen und im Atelier bearbeitet.
Und dann hat mir Jürgen erzählt, das ihn solche Waldgrundstücke schon immer faszinierten. Als kleiner Junge war das sein Spielplatz. Raus aus dem Haus, auf die Strasse, die Strasse hoch zum Wald, der Wals am Köttingsbach, und los ging’s. Und seine Tante Louise wohnte mitten im Wald mit kleiner Bauernschaft und zwei Kühen und einem miesepetrigen Ehemann. Die Bewirtschaftung des Waldes dort nannte man Haubergswirtschaft im Siegerland. In der Volksschule hatten sie einen Schulwald, den es zu bearbeiten hatten. Wöchentlich ging es mit dem Fahrrad dahin. Das habe er richtig gerne gemacht. Und Peter Steimle, sein alter Professor, besaß auch so ein Grundstück, und da stand dieser alte Baumwagen, die Villa Hügel, in der sie als Studenten so manche Theorie kleingearbeitet haben. Also ehrlich gesagt: wenn er heute so ein kleines Waldstücken erstehen könnte, er würde es tun. Einfach so!

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