massiv | wuchtig | geschlossen | kräftig: was druckgrafisch als Hintergrund zum Themenmotiv „Hoffnung“ gedacht war, entwickelt ein Eigenleben als farblicher Block. Und dient als Vorlage für ein Papierobjekt. Ob das Thema „Hoffnung“ dabei verloren geht, wird sich zeigen. Mal schauen.
(Buchalovs persönlicher Mix zur Verstärkung positiver Energien)
„Buchalov“ und „der Löwe“ realisieren das gemeinsame Fotoprojekt „pingpongpeng“ mit dem gleichen Fotoequipment: man führt das Bild des Vorgängers fort – inhaltlich, formal oder motivisch. Buchalov reagiert nun auf „die propellerte Bedienungsanleitung“ des Löwen. Hier gehts zur Seite “ des Löwen“: >>>>
Das sagt Buchalov zu seinen Fotos: „Diesmal mache ich anders: ich werde nicht zufällig nach dem Nachfolgemotiv suchen, und diesen Vorgang dann beschreiben. Nein, diesmal schreibe ich zuerst nieder, was ich mir denke, und danach suche ich fotografisch das, was dazu passt. Ein Blatt Papier und viele Stengel sind die Gegenstände, die mich im Vorgängerbild des Löwen anspringen. Ich werde in den Stapel meiner Reste- und Kritzeleien eintauchen, mein Enkelsohn Titus hat da so einiges auf gelbem Papier hinterlassen, daraus eine kleine Papierbühne kleben, sie vor mein Dachfenster stellen, mit Papierbäumen füllen und fotografieren. Mit der Tiefenschärfe kann ich nicht rechnen und meine Propelleraufsatzblende ignoriere ich einfach. Farblich strahlend werde ich nacharbeiten und vielleicht bei den SW – Fotos einen Silberton – Filter verwenden. Stichworte sind: fotografisch bewußte Inszenierung, Arte Povera, Restepapiere, Erinnerungen an meine Kindheit und die selbstgebauten kleinen Kasperlebühnen in meinem Kinderzimmer bevor die Märklineisenbahn den Raum besetzte, Lebendigkeit und eine gebrochene Ästhetik.“
pingpongpeng #111
Diese Fotos haben es nicht geschafft, aber sie haben es mehr als verdient:
Kamera: Sony NEX5 Objektiv:Heidosmat f2.8 85mm MC adaptiert mit einem 3D-Druck M42-Selbstbauadapter mit Propelleraufsteckblende )
„Buchalov“ und „der Löwe“ realisieren das gemeinsame Fotoprojekt „pingpongpeng“ mit dem gleichen Fotoequipment: man führt das Bild des Vorgängers fort – inhaltlich, formal oder motivisch. Buchalov reagierte nun auf „das Wasserphoto“ des Löwen. Hier gehts zur Seite “ des Löwen“: >>>>
Buchalov sagt zu seinem Foto: „Ich sehe einen Abfluss: eine runde Platte und einen „Stift aus Wasser“. Ich baue ein Objekt aus einem runden Sockel und einem rosa Stift. Und denke mir den Rest, denn meine Phantasie ist groß. Dann beginnt das Fotografieren mit Tageslicht und einem Stativ. Für mich ist alles da, was sich aus dem Vorgängerbild ableiten läßt. Die Kunst in unserem fotografischen Dialog besteht ja darin, dass man irgendetwas aus dem Vorgängerbild aufgreift, was auch immer, und es nicht wiederholt, das wäre ja langweilig, sondern es weiterentwickelt, aber so, dass die Bezüge erkennbar sind. Aus Bernhards Wasserstrahl ist daher ein Leuchtstab geworden. Als Aufsatzblende habe ich die mit dem Motiv des Ventilators verwendet – aber das sieht man leider nicht, wie so oft bei mir. Da müsste ich eigentlich mehr drauf achten und mich mehr anstrengen.”
pingpongpeng #109
Kamera: Sony A7 II Objektiv:Heidosmat f2.8 85mm MC adaptiert mit einem 3D-Druck M42-Selbstbauadapter mit der Ventilatoraufsteckblende