Buchalov“ und „der Löwe“ realisieren das gemeinsame Fotoprojekt „pingpongpeng“. Beide verwenden das gleiche Fotoequipment und man führt damit das Bild des Vorgängers fort – inhaltlich, formal oder motivisch.
Buchlov sagt zu seinem Foto: „Ich hatte den Eindruck, dass sich der Löwe nicht recht entscheiden konnte. Daher gab es als Vorgabe eine „fette“ Anzahl von Bildern zum Thema „Energie“. Es waren viele Bildelemente zu sehen: die Farbe Blau, der Schnee, das Holz, Leitungen in einem Technikraum, ein Lichtstrahl, ein Glas und die Haken- Aufsteck-Blende. Ich habe von jedem Foto das zentrale Motiv genommen und symbolisch in ein Weckglas gesteckt. Ein Glas voll Energie. Ein Glas der Zusammenfassung. Ein Glas wie eine Bühne. Ein LID – Band steht zusätzlich für die Energie. Das Ganze kam dann auf meine kleine Papier-Bühne und ebenso der Hintergrund mit der Farbe Rot. Ich habe die „Pentax k30“ verwendet. weil sie Mehrfachbelichtungen kann und einen Digitalfilter besitzt. Ich habe das Thema „Energie“ fortgeführt.“
Fotos, die es nicht geschafft haben. Die beiden letzten wurden mit der Sony A7 gemacht:
Kamera: Pentax K30 und Sony A7 Objektiv: Heidosmat mittels 3D-Druckadapter auf M42 adaptiert mit Haken-Aufsteckblende
Dagmar Reichel hat Jürgen eingeladen am Tag der Druckkunst in Viersen mit dabei zu sein. Zum Tag der Druckkunst gehört bei Ihr ebenfalls „das kleinste druckgrafische temporäre Museum“. Hier die Presseankündigung in der RP: >>> … Und an einem weiteren Tag heißt esdann noch “Tiefdruck vs. Hochdruck”.
Buchalov und der Löwe realisieren ein gemeinsames Fotoprojekt mit dem gleichen Fotoequipment: man führt das Bild des Vorgängers fort – inhaltlich, formal oder motivisch. Der Löwe reagiert auf den Baumstamm.
pingpongpeng #91pingpongpeng #90
Der Löwe schreibt zu seinem Foto: “ … Puzzelteil … rote Farbflecken … Ganzheitliches … Buchalovs philosophischer Exkurs vermittelt dem Löwen das Gefühl mitten im Wald zu stehen … uhh, so viele Bäume … also nichts mit Wald, das war schon mal klar … sicherheitshalber mal den PingPongPeng-Klapperatismus auf Löwens Gassierunde mitgenommen … mal versucht Treibholz zu pingen … zu wenig Dreifachschlitzenblendenbokeh … dann lag da ein vom Wind abgebrochener Ast auf dem Weg … wurde gepongt … zumindestens hatte der Löwe schon mal nen Ast ab … dann lag da noch ein Tannenzapfen vor Löwens Pfoten … Peng … dann die drei Bilder in der digitalen Dunkelkammer entwickelt … und … liegen gelassen … besser gesagt vom Löwen verzapft … dann ist Ihm gerade aufgefallen, dass Buchalov die A7II verwendet hat … auch das hat der Löwe verzapft … so eine Zapferei … nicht mal ein gezapftes Pilz ist rausgesprungen … so lautet das Bildmotto zurecht „Der Löwe hat`s verzapft“ …
Das Bildmotto lautet daher: „Der Löwe hat`s verzapft“
Kamera: Sony NEX 5 Objektiv: Heidosmat f2.8 85mm MC adaptiert mit einem 3D-Druck M42-Selbstbauadapter mit Dreifachschlitzblende
Buchalov und der Löwe realisieren ein gemeinsames Fotoprojekt. Beide benutzen das gleiche Foto-Equipment. Die Bilder des Einen werden vom Anderen inhaltlich oder fotografisch fortgesetzt. Buchalov reagiert nun auf das Foto „mit dem Streifenbokeh“.
Buchalov sagt zu seinem Bild: „Also gut: Unschärfe soll es sein. Und Streifen. Streifen sind Teilflächen und ein Element der Abstraktion. Ich arbeite gern mit ihnen. Meine Streifen sind allerdings diesmal nicht streng angeordnet, sondern haben etwas Fließendes, gekrümmte Streifen. Dennoch geben sie dem Foto Halt. Bei diesem Photo habe ich den Eindruck, eine neue Wirklichkeitsebene mit den Mitteln der Fotografie bzw. der Abstraktion kreiert zu haben, denn der Gegenstand der fotografiert wurde ist eine kleine, geschlossene Wäschespinne in unserem Garten. Aus ihr ist jetzt Bewegung geworden. Verwendet wurde eine dreifache Schlitzblende.“
pingpongpeng #84
Ein Foto, das es nicht geschafft hat:
Kamera: Sony A7 II Objektiv:Heidosmat f2.8 85mm MC adaptiert mit einem 3D-Druck M42-Selbstbauadapter mit dreifacher Schlitzblende
Jürgen meinte, dass er nach Spanien gefahren sei, vor gut zwei Monaten, ohne einen genauen Plan, was er da künstlerisch anstellen wolle. Das ergäbe sich ja oft vor Ort. Darauf habe er vertraut. So war es wohl auch dieses mal. Einen Teil der Ergebnisse habe ich hier schon gepostet. Und jetzt hat er mir einiges Theoretische, vielleicht ein Konzept, zu dem, was er da gearbeitet hat, nachgereicht.
„to bring and to find“: einige Gedanken
Das künstlerische Konzept „to bring and to find“ erkundet einen Ort, eine Parzelle und die Beziehung zwischen den mitgebrachten und vor Ort gefundenen Materialien, Gedanken oder Empfindungen. Es betrifft auch die Historie eines Ortes. Was bringen wir mit an andere Orte? Da ist unser Körper, unsere Hülle, unsere Gedanken, unsere Befindlichkeit. Und diverse Materialien, Dinge, Haltungen, Werte, Worte. Und was finden wir vor? Fundstücke, Markierungen, Menschen, diverse Materialien, diverse Dinge.
Treffen Ort und Person aufeinander dann beginnt ein Prozess der Interaktion, mal bewusst, mal unbewusst. Man wirkt aufeinander und gleicht sich an. Man tariert sich aus und versucht das Gleichgewicht der Kräfte im Sinne eines horizontalen Ausgleich herzustellen. Durch die Anwendung der Techniken des Zeichnens, Fotografierens, Schreibens und Bauens mit Papier entsteht eine rhizomartige Vorgehensweise, die den Prozess und den Zufall betont.
Die Mobilität spielt eine entscheidende Rolle. Zu den Orten wird sich hinbewegt und der Künstler erkundet den Ort, auch sich selbst und tritt in Interaktion mit beidem. Diese Interaktion führt zu Veränderungen, sowohl in der Wirkung des Ortes auf den Menschen als auch in der Wirkung des Menschen auf den Ort.
Das Konzept betont die Prozesshaftigkeit und den Zufall als wesentliche Elemente. Durch die rhizomartige Vorgehensweise entstehen unvorhergesehene Verbindungen und Beziehungen zwischen den Materialien, dem Ort und dem Künstler. Sie bestimmen das künstlerische Ergebnis.
Die Auswahl der zu bearbeitenden Objekte vor Ort basiert auf Kriterien, die die Vielfalt der Fundstücke und Materialien widerspiegeln. Diese Auswahl erfolgt auf spontane, gezielte, planvolle, ungesteuerte, zufällige, unbewusste, bewusste oder impulsiv inspirierte Weise. Dadurch entstehen Wechselwirkungen zwischen dem Menschen und dem Ort, wodurch sowohl der Mensch als auch der Ort beeinflusst werden können.Es geht darum, Spuren zu finden, die eine besondere Bedeutung haben, die aktuell sind, in denen man sich wiederfindet, die irritieren und eine interessante künstlerische Bearbeitung ermöglichen.
Die Ergebnisse des künstlerischen Prozesses werden in verschiedenen Formen präsentiert, wie beispielsweise einer Ausstellung, in den sozialen Medien oder einem Katalog. Die Präsentation ermöglicht es dem Publikum, die Spuren der Bearbeitung zu entdecken und sich mit der Beziehung zwischen den Materialien, dem Ort und dem Menschen auseinanderzusetzen.
Das Konzept „to bring and to find“ lädt dazu ein, die Vielfalt der Materialien, Gedanken, Empfindungen, die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Ort sowie die Veränderungen, die durch den künstlerischen Prozess entstehen, zu erforschen. Es schafft einen Raum für Reflexion und Dialog über die Bedeutung des Ortes, die Beziehung des Menschen zu ihm und die verschiedenen Interpretationen, die daraus entstehen können.
Buchalov schreibt zu seinem Photo: „Der Löwe hat mit einem „Schneeglöckchenbild“ und dem Hinweis auf den Frühling vorgelegt. Das Foto ist die Darstellung einer positiv – emotionalen Grundstimmung im Frühling. Mit Blumenmotiven zu antworten fand ich allerdings für mich nicht sinnvoll – zu nahe am Vorläuferbild. Der Hinweis auf die Frühlingsboten allerdings gefiel mir. Für mich ist meine Frau die Frühlingsbotin, wenn sie die Gartenhandschuhe überzieht und die Schere zur Hand nimmt, und dem kommenden Wachstum an ihren Pflanzen und Töpfen den Freiraum schneidet. Wenn etwas wachsen soll, muss Platz geschaffen werden. Das Alte geht, das Neue kommt. Fotografisch habe ich eine Dreier – Schlitzblende verwendet und bemerkt, dass ich mit einem Motiv aus dem Rahmen fallen wollte und nicht den großen Trend der Darstellung von aus der Erde sprossenden Pflanzen bedienen wollte. Obwohl: die Krokusse in Nachbars Garten haben es mir auch angetan, siehe unten.“
pingpongpeng #66
Diese Bilder haben es nicht geschafft:
Diaprojektor Objektiv Zett 2,5/90 adaptiert auf Sony A7ii
Kamera: Sony A7ii Objektiv:Heidosmat f2.8 85mm MC adaptiert mit einem 3D-Druck M42-Selbstbauadapter mit Schlitzblende
„Buchalov“ und „der Löwe“ realisieren seit geraumer Zeit ein gemeinsames Photoprojekt. Der jeweils andere führt ein Vorgängerbild inhaltlich und/oder fototechnisch fort.
Des Löwen’s Überlegungen: „… Heute machte das E-Mailpostfach ping … peng eine Mail von Buchalov … geht es überhaupt noch weiter? … so ähnlich war die Frage … die Antwort war pong … ja auf jeden Fall … aber nun der Reihe nach … da Sterne ausgelutscht sind … zumindestens bis zum Jahresende … dachte der Löwe … wollen wir Bauklötze stauenen? … ok, sie waren dann doch dreieckig … denn als erstes fiel mir die Dreieckssteckblende in die Pfoten … also nichts dabei gedacht … Herr Reiner Zufall war wieder zu Besuch … des Löwens Auto aus dem Drakulaland stand über Nacht beleuchtet unter einer Straßenlaterne … als der Löwe losführ war die Scheibe etwas beschlagen … also anhalten … erst klick machen … dann wischen … dann Durchblick haben … weiter gehts … das war schon mitte Januar … dann fing das Zeitproblem an … kaum erholt … drehte in der Arbeit das Hamsterrad im Schleudergang … keine Zeit … dann Junglöwe mit seinen Klausuren … Papa Löwe kannst Du mir mal dieses und jenes erklären … keine Zeit … dann kam Löwens Vergesslichkeit dazu … ja und dann etwas worüber man nicht so gerne redet … aber zum Leben dazugehört … sterben … Löwe macht seit einigen Wochen Sterbebegleitung bei einer 93-jährigen Dame … keine Zeit und keinen Kopf hatte der Löwe … bis … ja bis das Postfach ping machte … das war dann der entscheidende Pingpongpeng-Impuls … und weiter geht es mit ppp …Das Bildmotto lautet daher: “ Der Löwe und das Zeitproblem.“
Kamera: Sony A7II Objektiv:Heidosmat f2.8 85mm MC adaptiert mit einem 3D-Druck M42-Selbstbauadapter mit Sternaufsteckblende
„Buchalov“ und „der Löwe“ realisieren ein gemeinsames Photoprojekt mit dem gleichen „Altglas – Equipment“ und Blenden – Vorsätzen aus dem 3D-Drucker. Die Arbeit des Vorgängers soll inhaltlich oder formal fortgeführt werden.
Buchalov sagt zu seinem Foto: “Du siehst ein Foto und das Motiv oder die Stimmung des Bildes ist wie ein Faden, der sich durch dein Gehirn zieht. Und wuchert und dieses und jenes an Gedanken produziert. Wie ein Rhizom. Ein Rhizom wuchert ebenfalls, und ich habe versucht heraus zu finden, welche Sprossung in meinem Kopf dominant war. Es war der Gedanke des Schwebens und der Gedanke der Farbe. Sie war plötzlich da. Und der Gedanke, dass es Urformen gibt. Aber die Farbe als zentraler Punkt ist es geworden. Fotografisch bedeutsam ist, dass ich mit der Kamera herumgestreunt bin und alles, was zu den Gedanken im Kopf nur irgendwie passen könnte, fotografiert habe. Der kreative Akte des Fotografierens reduzierte sich danach auf die Bedienung der Löschtaste. Es wurde eine Siebblende verwendet.“
pingpongpeng #56pingpongpeng #55
Folgende Fotos haben es nicht geschafft:
Kamera: Sony NEX 5 Objektiv: Heidosmat f2.8 85mm MC adaptiert mit einem 3D-Druck M42-Selbstbauadapter mit Siebblende
„Buchalov“ und „der Löwe“ realisieren ein gemeinsames Photoprojekt mit dem gleichen „Altglas – Equipment“ und Blenden Vorsätzen aus dem 3D-Drucker. die Arbeit des Vorgängers soll inhaltlich oder formal fortgeführt werden.
Der Löwe sagt zu seinem Foto: “Mein erster Gedanke … welch ein Ölgötze … Eine Büste mit Kopfhörer … und noch in Schwarz-Weiß … nee … da bekomme ich einen Depri … aber wie die Kurve zu einem anderen Thema kratzen … hmm unseren Postillion auf der Brücke … zu nahe an Buchalovs Motiv dran … also einfach mal den Dreifachaufsteckschlitzblendenklapperatismus mitnehmen … vielleicht gibt es eine Gelegenheit … hier ein Bild dort ein Bild … nichts und wieder nichts … Ahornpropeller … kann man mitnehmen … oh der Hintergrund, nicht schlecht … weitergegangen … Propeller … die machen doch Lärm, die technischen … aber die Natur … Stille … Plätschern … Vorgelgezwitscher … das ist Löwens Musik … da braucht es keine Kopfhörer … die braucht der Löwe für die Remotekonferenzen in der Arbeit zu genüge … und so war die Verbindung zu Buchalovs Motiv geschafft … und ein buntes dazu … Das Bildmotto lautet daher: “Die lautlosen Propeller“.”
pingpongpeng #54
Kamera: Sony NEX 5 Objektiv: Heidosmat f2.8 85mm MC adaptiert mit einem 3D-Druck M42-Selbstbauadapter mit Dreifach-Aufsteckschlitzblende
Buchalov und der Löwe realisieren ein gemeinsames Photoprojekt mit dem gleichen „Altglas – Equipment“ und Blenden Vorsätzen aus dem 3D-Drucker.
Buchalov sagt zu seinem Foto: „Was wären wir Menschen ohne die Musik? Was wären wir ohne diese Seelennahrung? Musik ist flüchtig, Musik, das ist der Moment, in dem sie erklingt, und der kleine Zeitraum, wo sie nachklingt. Aus den Instrumenten kommt sie heraus. In uns Menschen soll sie hinein, um ihre Wirkung entfalten zu können. Das obige Bild meines Nachbarn auf dem Wohnmobilstellplatz im Oktober zeigt einen möglichen Weg. Fotografisch ist zu sagen: es wurde eine dreifach Schlitzblende verwendet, die aber ihre Wirkung nur begrenzt zeigen konnte.Und da Fotografie Musik nicht direkt einfangen kann, bleibt mal wieder nur der symbolische Weg.“
Kamera: Sony NEX 5 Objektiv: Heidosmat f2.8 85mm MC adaptiert mit einem 3D-Druck M42-Selbstbauadapter mit Dreifach-Aufsteckschlitzblende