Projekt ohne Namen: „Der Gevatter lauert überall, selbst neben dem Abbild des …“

IMG_3005

Das ist der vierzigste Beitrag zum „projektohnenamen“. Das es mal so viel werden würden, damit hatte Juergen als er mit Susanne Haun dieses Vorhaben startetet nicht gerechnet. Und Susanne wahrscheinlich auch nicht. Und ein Ende – Gott sei dank – ist offenbar noch nicht in Sicht. Auf Instagram ist einiges zu sehen: >>>[…]

Susanne schrieb: „Der Gevatter lauert überall, selbst neben dem Abbild des …“

Juergen antwortete: ewigen Loches.“  (Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.“, 2.Korinther 4:18)

Diesmal war es nicht einfach. Der Halbsatz von Susanne, zu dem Juergen sonst mal ganz locker am Frühstückstisch eine Antwort fand, machte Probleme, ein Komma verwirrte Juergen, und Susannes Hinweis auf die Ewigkeit und den Sensenmann blockierte auch ganz schön. Juergen will sich momentan nicht runterziehen lassen. Also hat er es sacken lassen, ein paar Tage lang. Und dann blieb nur die Sense und das Loch, in welches wir alle fallen können und wohl auch werden. Der Druckstock Inch. Druck waren eine Sachen von zwei Stunden, ein Klacks.

Und es war auch deshalb nicht einfach, weil plötzlich fünf Varianten auf dem Tisch lagen, und Juergen sich nicht für eine entscheiden konnte. Dann also fünf.

Und im Hintergrund laufen „The Three Degrees mit „when will I see you again“ – passt, finde ich!

Der Satz, den Juergen jetzt an Susanne sendet, der geht so:

#41: „Tante Lenis Damenbart war stets …“

Buchalov

projektohnenamen

IMG_0897

„projektohnenamen“.

Susanne Haun und Jürgen kollaborieren schon seit Jahren miteinander. Auch mit und in diesem Projekt. Auf Instagram warte daher einiges an Texten und Bilder auf Euch. Soll ich sagen. So Juergen. Hier der Link: >>> projektohnenamen <<<.

Buchalov

aus dem Zwickelbüro – ein Rückblick, Teil 3

CJOS2959

Heute zeige ich Euch wie Juergen seine vier Linolschnitte auf malerische Hintergründe aufgebracht hat. Die Hintergründe hat Antje gemalt und Juergen während der Tage „im Zwickelbüro“ zur Verfügung gestellt.

Buchalov

 

aus dem Zwickelbüro – ein Rückblick, Teil 2

RGYU9979

Heute nun folgt der zweite Teil von Jürgens vier Linolschnitten auf den Seiten eines Kunstbandes. Dabei tauchen Aspekte auf, die er mit mir im Dialog durchaus einmal gesondert in einem weiteren Beitrag beleuchten sollte: Was ist Approbation – Art? Welche Bedeutung haben die Hintergründe in Juergens Arbeiten?

Buchalov

aus dem Zwickelbüro – ein Rückblick, Teil 1

EVMO9772

Juergen hat heute seine Bilder aus dem Zwickelbüro signiert. Sie sind auf der Basis von vier Linolschnitten entstanden, die er auf die Seiten eines Kunstbandes gedruckt hatte. Der wiederum war von Antje mitgebracht worden und stand ihm zur Verfügung.

Und ich soll sie nun in drei Etappen zeigen – als Rückblick. Hier der erste Teil, viel Spaß!

Buchalov

im Zwickelbüro: der dritte Tag ist der, an dem die Zukunft auftauchte.

IMG_2771

Man sitzt und steht und geht und sucht und findet und probiert und versucht und schneidet und zeichnet und malt und verwirft oder läßt es wie es ist. So ist künstlern. Jedenfalls bei den Dreien, denen ich über die Schulter schauen darf. In Juergens Atelier am Ostwall in Geldern.

Gestern hatten sie ihren letzten gemeinsamen Tag „im Zwickelbüro“. Sie waren alle drei mit den geplanten Dingen etwas früher fertig als erwartet. Also blieb mehr Zeit für Gespräche und Planungen.

Dennoch: Juergen hat gedruckt, gedruckt, gedruckt, auf altes Papier, auf Katalogseiten und auf Papierhintergründe, die Antje mitgebracht hatte. Aber auch eine im Papierabfall gefundene Bahn musste herhalten.

Martina hat das große Zeichenblatt weiter bearbeitet und u.a. mit „CO2 Schreiberei“ stundenlang gefüllt – eine riesige Fleißarbeit.

Bei Antje ging es gestern weniger um den Zwickel und eher um die Aufarbeitung von alten Beständen, die sie mitgebracht hatte, um halbfertige Bilder und Ergänzungen im Detail.

Und die Zukunft? Vielleicht liegt sie beim nächsten Treffen im November im textilen Bereich oder in der Vertiefung der Erstellung von Rapporten oder in der Arbeit im Rahmen einer festgelegten Versuchsanordung, die dem Zufall dient. Wer weiß?

Jetzt hat das Zwickelbüro jedenfalls wieder geschlossen.

Buchalov

 

im Zwickelbüro: der zweite Tag ist der, bei dem das Zeichnerische Einzug hielt.

IMG_2735

Zip, zip, zip, das Gedankliche, das Planerische fand seinen Weg. Was „Sabeth47“ vor Tagen in einem Kommentar schrieb, erfüllte sich gestern: „die gedanken wuchsen durch die wand.“

Was ich damit meine? Na ja, so eine enge Zusammenarbeit an drei Tagen ist ja nicht nur die reine Fertigstellung von Werken. Es wird natürlich auch vieles vertieft, was so gedanklich in den Einzelnen wühlt – von Ai Weiwei und seiner Kunstaktion bei Hornbach bis hin zur Frage, wie man es mit der Mitgliedschaft im BBK hält. Die Gedanken wuchsen halt durch die Wand.

Martina war gestern zu Antje und Jürgen gestoßen. Sie ist schwerpunktmässig zeichnerisch unterwegs und hatte im Atelier von Andrea, deren Raum mitbenutzt werden durfte, ihre große Rolle ausgebreitet und  gleichzeitig die kleinen Seiten ihrer Kalenderblätter. Auf beidem wurde gezeichnet und die Form den Zwickels war von Interesse. Auch Zwickelalgen oder Zwickelfische sind aufgetaucht.

Jürgen hatte sich kleine Linolschnittplatten vorgenommen und vorgezeichnet und anschließend geschnitten: klein, klein und pingelig – ungewöhnlich für ihn. Der Zwickel wurde zum Schatten und ist der Zwilling. Symmetrie, Spiegelung und der Zwickel in einer möglichen Abwicklung fanden den Weg aufs Linoleum. Und morgen wird gedruckt. Und die Hintergründe, auf die gedruckt werden soll, sie warteten schon, dank Anke.

Anke hat gestern Bilder fertiggestellt, die schon lange auf die endgültige Fertigstellung warteten. Auch ihre Blätter mit Zwickelformen auf Papier aus einem Kunstkatalog brachte sie ins Ziel. Ich bin gespannt, was sie sich für den letzten Tag vornimmt.

Buchalov