Schlagwort: Dialog

  • „sammenzu“: die schwierigste Reihe – Zeichnungen von Susanne Haun und Jürgen Küster

    Avatar von Susanne HaunSusanne Haun

    Wenn Jürgen und ich zusammen arbeiten gibt es immer eine Reihe oder eine Anzahl an Blättern, die wir beide nicht mögen.

    sammenzu (3teilig) – Version 4 (c) Zeichnung von J.Küster und S.Haun sammenzu (3teilig) – Version 4 (c) Zeichnung von J.Küster und S.Haun

    Das sind die Schwierigsten. Hier ändern wir, reden, drehen, verwerfen, zerreisen, setzen wieder zusammen und entscheiden uns letztendlich für eine Darstellung, Gruppierung.

    So ist es auch mit der heutigen Version geschehen. Ich hatte am meisten Schwierigkeiten mit dem mittleren Blatt. Aber Jürgen hat den Cutter angesetzt, ein Stück herausgenommen und ein anderes dahinter gesetzt. Klasse, nicht wahr?

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  • der Salon gestern

    Und?, fragte ich.
    Juergen meinte, dass der Salon gestern ein Neustart gewesen sei, der ihm sehr zugesagt habe. Man habe sich zwar nicht alle Tauschobjekte der „Buchalovs Freunde Tour“ angeschaut, sei aber über die, die man aus der Kiste herausgeholt habe, vertieft ins Gespräch gekommen. Vieles sei angeschnitten worden. Bildhauerische Themen hätten den Schwerpunkt gebildet. Er habe natürlich schon einiges, vielleicht auch zuviel, von seiner Tour im Sommer berichtet, aber das sei wohl notwendig gewesen, um das Procedere des Tauschens zu verdeutlichen und den Rahmen der gesamten Aktion abzustecken.

    Vier der Gastgeber vom Sommer seien auch in „Zelle k5“ gewesen, was ihn wirklich sehr gefreut habe und was natürlich das Reden über deren Tauschobjekte erleichtert habe.

    Und dann sei er gefragt worden, was denn das Verbindende bei der Tour gewesen sei. Heute könne er sagen, dass dies die emotionale Offenheit und generelle  Bereitschaft derjenigen, die er besucht habe, gewesen sei, sich auf Fremdes einzulassen und sich persönlich zu öffnen. Er sei mit dem Hauptthema „Kunst sehen“ gestartet und letztendlich bei den Menschen, die Teil dieser Kunst seien, angekommen.

    Sigrid habe zusätzlich Fotografisches mitgebracht und vorgestellt und betrachten lassen. Sie wünsche eine Rückmeldung als Anstoß, habe sie gemeint. Wegen der Entwicklung der Arbeiten. Und er glaube, dass sie danach mit dem Feedback ganz zufrieden war.

    Und die erste Einladung sei ihm gegenüber auch schon für die Tour 2015 ausgesprochen worden. Gemeinsam gearbeitet werde dann auch. Es gehe also nächstes Jahr weiter mit der „Buchalovs Freunde Tour“.
    Ach ja: die Feigenplätzchen, die er zum Anlas gebacken habe, seien auch gut angekommen. Was wolle man mehr.

    Buchalov

  • „Zelle k5“ und „rosa Zimmer“

    IMG_5711So, Juergen ist eingezogen. Seinen alten Atelierraum hat er aufgegeben und zwei neue Räume im gleichen Gebäude innerhalb der Ateliergemeinschaft bezogen. Juergen hat nun weniger Fläche zur Verfügung und ist mehr als gespannt, wie das auf seine zukünftigen Werke wirken wird. Es ist eine echte Umstellung.

    Den einen Raum nennt er „Zelle k5“, den anderen „das rosa Zimmer„. Juergen glaubt, dass man Räumen immer Namen geben sollte. Sie würden dann in Besitz genommen, meint er, sie würden durch den Namen Teil des Ganzen, Teil der eigenen Produkte, Teil des Prozesses.

    „Zelle k5“ steht für sein fünftes Atelier und mit „Zelle“ will er ausdrücken, das hat er mir irgendwann mal vor langer Zeit gesagt, dass von diesem Platz oder Raum etwas ausgehen soll: wie von einer Zelle, aus der andere Zellen erwachsen, aus der Energie frei wird, aus der nach Außen gewirkt wird. Sie sind ein Ort der Auseinandersetzung und des Dialogs und die Ergebnisse sollen über diesen Raum hinaus wirken. Wie auch immer. Zellen haben für ihn etwas „ur-haftes“.

    Dass der zweite Raum „rosa Zimmer“ heißt, hat mit dem Vorbesitzer zu tun. Dieser hatte diesem Ort den Namen gegeben und Juergen möchte in Erinnerung daran festhalten. Es ist mehr etwas Nostalgisches, keine programmatische Aussage, sagt Juergen.

    Buchalov

    For ma english readers:

    So, Juergen has relocated. He gave up his old studio space and referred two new rooms in the same building, within the old studio community. For Juergen now  less space is available and he is more than eager to see, how that will affect his future works. It’s a real change.

    The one area is called „Zelle k5“, the other „das rosa Zimmer“. Juergen believes, that we should always give names to the rooms. Then we  would take possession of them, he says, by giving them a name they would part of the whole, part of the own products, part of the process.