hin und her

Juergen erzählte, dass er beim Aufräumen im Haus seiner Mutter einen Postkartensatz mit Abbildungen von „Tilmann Riemenschneider – Figuren“ gefunden habe. Die arrangiert er jetzt auf seinem großen Tische, hin und her. Er will etwas damit machen, weiß aber noch nicht was. Er versucht und experimentiert.

Und er sei richtig begeistert  über das, was er da gefunden habe. Er könne diese Bilder immer wieder betrachten. Die hätten was. Wenn er glaubt, etwas gefunden zu haben, kritzelt er Worte auf seinen Tisch. Das habe ich selbst beobachtet.

Und er frage sich, ob er nostalgisch sei oder vielleicht auch zu sehr nach hinten gerichtet oder einfach nur interessiert – wegen der Motive, dem Material und der Zeit.

Buchalov

nicht nur ein Druckstock

Das ist der Teil eines Bodenbelages aus Linoleum, der neu verlegt wird. In einem Baumarkt. Und Rudolf der Bildhauer sieht dies und nimmt eine Reststück mit. Für Juergen, weil er glaubt, dass dieser damit sicher drucktechnisch im Atelier „Zellek4“ was anfangen kann. Experimentieren vielleicht.

Das ist nicht nur eine nette Handlung. Rudolf denkt auch außerhalb des Ateliers an Juergen. Dies ist ein Zeichen von Verbundenheit zwischen den beiden.

Und eine interessante Form hat das Teil auch noch.

Buchalov