Schlagwort: Florales

  • große Freude

    Juergen rief mich heute morgen sogleich an – so groß war seine Freude über die Post, die er aus China erhalten hatte. Shan oder besser ZhouShan hatte ihm im Tausch gegen Jürgens Karten im Rahmen von „Postcrossing“,  Postkarten aus China geschickt. Juergen fand sie einfach toll. Es sind u.a. Kartenmotive der chinesischen Maler Wu Changshuo und Xu Wei. Juergen kann sich gar nicht satt sehen an diesen feinen kalligrafischen Pinselzeichnungen.

    Buchalov

  • wieder da

    Juergen war jetzt schon seit Tagen nicht mehr im Atelier. Als er heute morgen kam und sich einen Kaffe kochte, schaute ich über seine Schulter und er sagte, dass man, und so sei es in den letzten Tagen bei ihm gewesen, die Nerven behalten müsse, sich auf seine innere Stimme verlassen solle und abwarten müsse, in Ruhe, bis der Prozess den Punkt erreicht habe, der eine dann wieder handlungsfähig mache. Das sei jetzt so weit.

    EdenZwo und das, was er wolle werde immer klarer. Und er habe jetzt wieder den Mut zu mehr schrägen Bildern und glaube einen Schritt nach vorne tun zu können.

    Und „Jeschy le Song“ habe ihm aus Berlin Textfragmente geschickt, die ihn auch sehr faszinierten, beschäftigten und berührten. Noch sei er mit diesen Stücken zeichnerisch zu Gange, er experimentiere, auch mit dem digitalen Zeichenbrett, aber da könnte zusätzlich musikalisch noch was entstehen.

    “ … wenn warme Winde wiegen Sonnenstrahlen, hörst Du der Blätter leise raschelnd Lied?“

    Er ist wieder da, habe ich gedacht.

    Buchalov

  • flowers gone

    Beendet. Vorläufig. Die „flowers sind gone“.

    Juergen war ein paar Tage auf Tauchstation und deshalb war auch Pause im Blog. Als ich ihn heute morgen traf, sagte er mir, er habe jetzt nach den Tagen des Nachdenkens und dem teilweisen Aufarbeiten und der Inspirationen und der Eindrücke und des Ausbrechens aus dem Rhythmus und der neu gesehenen Kunst, ja er habe sich jetzt spontan entschlossen, das Thema „flowers gone“ erst einmal, vorläufig, man wisse ja nie, für beendet zu erklären. Er sei da irgendwie an einem Endpunkt angelangt. „EdenZwo“ stehe an und in ihm wühle es. Er wolle sich auf diesen Prozess einlassen. In „EdenZwo“ finde das Ganze ja irgendwie auch seine Fortsetzung.

    Die Zeit sei reif für Änderungen, so glaube er: Blogkontakte lösten sich auf, die Zugriffszahlen auf den eigenen Blog seien mehr als mickrig, die von anderen seien dagegen geradezu phänomenal, ein neues Thema stehe an, die erhaltenen Impulse müssten sortiert werden, eingefügt werden in Bestehendes, die Zeit im jetzigen Atelier „Zellek4“ laufe aus, da sie wahrscheinlich die Kündigung erhalten, KGB dümpele auch so vor sich hin, seine eigene Kunst sei im teilweise zu brav und und und. Wohin das gehe: mal schauen.

    Aber eins bleibe: der Blog. Schließlich sei der eine Plattform, sein Schaufenster und zwinge ihn zur Strukturierung seines Vorgehens. Und der Dialog, denn der helfe und sorge für Klarheit.

    Buchalov