„Wo kann man Wachstum sehen und finden und beobachten?“ So lautete die eine der selbstgestellten Fragen an Jürgen in diesem Projekt “to grow”. „Nimm die Kamera und streife für genau eine halbe Stunde im Gebäude umher, finde Wachstumsstellen, markiere sie mit Papiermarkern und fotografiere Sie.“ Und das war der daraus abgeleitete Arbeitsaufrag, ebenfalls an sich selbst gestellt, den es zu erledigen galt.
Das erste Herumstreifen fand im Gebäude der Ateliergemeinschaft hier in Geldern statt. Da gibt es einen langen Flur, der in einen anderen Gebäudeteil führt. Und hier wächst der Verfall.
„Buchalov“ und „der Löwe“ realisieren ein gemeinsames Photoprojekt mit dem gleichen „Altglas – Equipment“ und Blenden Vorsätzen aus dem 3D-Drucker. die Arbeit des Vorgängers soll inhaltlich oder formal fortgeführt werden.
Der Löwe sagt zu seinem Foto: “Mein erster Gedanke … welch ein Ölgötze … Eine Büste mit Kopfhörer … und noch in Schwarz-Weiß … nee … da bekomme ich einen Depri … aber wie die Kurve zu einem anderen Thema kratzen … hmm unseren Postillion auf der Brücke … zu nahe an Buchalovs Motiv dran … also einfach mal den Dreifachaufsteckschlitzblendenklapperatismus mitnehmen … vielleicht gibt es eine Gelegenheit … hier ein Bild dort ein Bild … nichts und wieder nichts … Ahornpropeller … kann man mitnehmen … oh der Hintergrund, nicht schlecht … weitergegangen … Propeller … die machen doch Lärm, die technischen … aber die Natur … Stille … Plätschern … Vorgelgezwitscher … das ist Löwens Musik … da braucht es keine Kopfhörer … die braucht der Löwe für die Remotekonferenzen in der Arbeit zu genüge … und so war die Verbindung zu Buchalovs Motiv geschafft … und ein buntes dazu … Das Bildmotto lautet daher: “Die lautlosen Propeller“.”
pingpongpeng #54
Kamera: Sony NEX 5 Objektiv: Heidosmat f2.8 85mm MC adaptiert mit einem 3D-Druck M42-Selbstbauadapter mit Dreifach-Aufsteckschlitzblende