Die Frage lautete: Wo kann man Wachstum sehen und beobachtend dokumentieren?
Und die Handlungsanweisung daraus an sich selbst war dann folgende: Nimm die Kamera und streife für genau eine halbe Stunde über den Wochenmarkt und suche Wachstumsspuren. So arbeitet Jürgen im Moment mit Fragen und Handlungsanweisungen an sich selbst.
Das sind einige der Fotos von dieser Aktion:
Und dies sind zwei der Zeichnungen, die im ersten, spontanen Nachklang entstanden sind (weitere Arbeiten werden folgen):
Des Löwen’s Überlegungen: Uhh … Rhizome im Kopf … kommt da Petersilie aus den Ohren raus? … also beim Löwen herrschen da eher Sieblöcher ala Schweizer Käse vor … und die Haare wachsen auch immer schlechter … Sprossungen? … eher ein Sprung in der Schüssel … und Urformen? … Löwe hat nur Uhren … der Löwe hat dann auch wie Buchalov die Kamera genommen … und auf gut Glück gehofft … während die BFdW den Bankomat maletrierte und das Konto plünderte … spielte der Löwe wartend im Auto aus dem Draculaland mit seiner Kamera herum … wie bekommt man das beste Siebblendenbokeh? … etwas in der Nähe fokussieren dann siebblendet der Hintergrund … ah … der Rückspiegel … schwupp ein Auto vorbei … da, trozt Siebblendenlöcher und Sprung in der Schallplatte … Genieblitz … einmal Auto mit Rücklicher … einmal von vorne … leider nicht ein Bild wo ein Auto im Hintergrund mit den Rücklichtern vorbeifährt und im Spiegel eines mit den Frontlichtern … so gibt es diesmal zwei pingpongpeng Bilder …Das Bildmotto lautet daher: “Der vorwärts- und rückwärts siebgeblendete Blick“
Kamera: Sony NEX 5 Objektiv:Heidosmat f2.8 85mm MC adaptiert mit einem 3D-Druck M42-Selbstbauadapter mit Siebblendenaufsatz