Schlagwort: Fotografie

  • Veränderung – Change

    IMG_9114Sie waren bei Juergen in Atelier „Zelle k5“ zu Gast. Vor eiliger Zeit schon. Wer? Die Projektgruppe „Kunst“ des Lise Meitner Gymnasiums in Geldern, Jahrgang 11.

    Und nun hatten sie zum Abschluss des Projektes ihre zusammenfassende Ausstellung im Wasserturm zu Geldern mit dem Titel „Veränderung – Change“. Juergen hat sie dort besucht und war sehr angetan. Junge Menschen in der Kunst ist ja ein Thema für sich.

    Hier ein paar fotografische Impressionen:

    Buchalov

  • die drei Grazien

    Juergen hat mal wieder das Alte Wasserwerk besucht. Und merkte, dass es noch immer in seinem Herzen einen festen und tiefen Platz hat. Er hat dort die drei Grazien besucht, Nanni Wagner, Monika Bänsch und Ursula Dombrowski: ihre Ausstellung und ihre Werkstatt. Bietet sich ja auch an einem solchen Ort an. Findet Juergen. Buchalov

  • vier Begegnungen

    IMG_7549Normalerweise seien die Kontakte mit den Menschen vor Ort beim Fahren mit dem Wohnmobil eher flüchtig und oberflächlich, meinte Juergen zu mir. Aber auf jeder Fahrt gäbe es dabei auch Ausnahmen. Und er erzählte von vier Begegnungen auf seiner letzten Fahrt – jede Person ein Abenteuer für sich. Dies künstlerisch zu fassen würde ihn schon reizen, meinte Juergen.

    „Helmut1“ ist derjenige, der südlich von Cambrils seit zwei Monaten auf seinem Campingplatz sitzt, weitere zwei Monate vor sich hat, sich darauf freut, das Leben mit seiner Frau dort genießt, die Gegend erkundet, Boule spielt, das Reiten gelernt hat, seine Spanischkenntisse verbessert, Freunde zu sich einlädt, im Meer angelt und all solche Dinge erledigt. Dies sei sein Leben seit Jahren. Stolz hat er erzählt, dass er schon dreimal den Jakobsweg gegangen sei, einmal gemeinsam mit seiner Frau, filmisch dokumentiert habe, und Jürgens Frage, was er denn so Böses getan habe, dass er diese Form der Busse auf sich nehmen müsse, brachte ihn etwas aus dem Konzept – bis er den Humor des Satzes begriff.

    „Helmut2“ war sein Leben lang Monteur, in der chemischen Industrie, und durfte früher in den Ruhestand gehen – betriebsbedingte Freisetzung. Zudem habe er ein wenig geerbt. Diese Geschenke habe er nicht ausgeschlagen und seitdem sei er mit seinem riesigen Wohnmobil im Süden unterwegs, im Sommer. Er fährt vor Ort mit seinem Roller umher, kennt jeden, liebt jeden und hilft jedem, denn als Handwerker hat er natürlich vor Ort an Material und Werkzeug alles dabei, was das Männerherz begehrt und ggf. benötigt.

    „Rosie“ erzählte, dass sie leider auf einem Auge fast blind sei, auf dem anderen nur eine eingeschränkte Sehkraft habe, dass sie in Köln wohne, und im Süden mit ihrem Mann so gerne umherfahre. Braun würde sie ja nun nicht so wirklich tief, aber sie bewundere die, denen Gott dieses Geschenk gegeben habe. Sie sei in Polen geboren worden, habe ihren Vater aber leider nie kennengelernt. Drei Brüder habe sie, die noch in Polen leben würden, die sie aber nie kennengelernt habe. Sei wahrscheinlich auch besser so.

    „Terra“ ist Amerikanerin, Tochter eines Siouxindianders, verheiratet mit einem Deutschen, und lebt und arbeitet jetzt in Deutschland, als Mitarbeiterin einer amerikanischen Rüstungsfirma, bessesen von dem Gedanken, dass nur Leistung zählt, verliebt in die südländische Lebensweise und ist so behutsam im Umgang mit ihren Kindern. Sie hat Jürgen in der Kategorie der Menschen eingeordnet, die man in Amerika „sunbirds“ oder „silversurfer“ nennt.

    Buchalov