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  • ein Plan, eine Methode

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    Juergen ist da so hineingeschlittert. Und merkt nun, dass es ihm einiges abverlangt.

    Wovon ich rede?
    Susanne Haun und Heike Schnittker haben als er noch in Süddeutschland unterwegs war ein zeichnerisches oder malerisches Projekt angestoßen, bei dem es darum geht, erstellte Selbstportraits durch den anderen übermalen zu lassen. Und sie haben Juergen einbezogen. Das freut ihn sehr, es sei ein Zeichen von Wertschätzung sagte er, und er mache da gerne mit. Ich soll danke sagen.

    Ich kenne Juergen ja ganz gut, und ich habe mir schon gedacht, dass er sich der großen Anforderung, davon hat er nämlich geredet, stellen wird, indem er sich einen Plan macht. Oder eine Methode festlegt. Um das Ganze zu meistern. Hat er auch getan.

    Juergen hat nun einen Rapport begonnen, neben der Arbeit an den Bildern, in dem er alles das, was ihn zu dem Vorhaben bewegt, niederschreibt. Er kreist also das Ganze gedanklich und literarisch ein. Er versucht sich Halt zu geben. Und hat parallel dazu mit der praktischen Arbeit begonnen.

    Im Atelier ist er daher auch schon gewesen und hat die Selbstportraits gemalt, die er an Heike und Susanne weitersenden soll, damit diese sie übermalen.

    Dem Projekt fehle auch noch ein Arbeitstitel, meinte er zu mir. Bei Juergen müssen die Dinge nämlich immer einen Namen haben. Den „klebt“ er dann auf die Projekt – Schublade.

    Buchalov

     

  • Dede puppets

    Juergen kam zu mir ins Schlafzimmer. Wir saßen an meinem Zeichentisch und er fragte, was das denn auf sich habe mit den „Dede puppets“. Er habe da etwas mitbekommen.

    Ich habe ihm erklärt, dass es in Neuseeland eine deutsche Künstlerin gebe, Dietlind Wagner, die an unser beider Verhältnis –  Juergen und Buchalov, Buchalov und Juergen – Gefallen gefunden hätte. Und darüber geschrieben habe. Und so eine ähnliche „Alter Ego – Geschichte“ lebe sie mit ihren Puppen. Was sie da mache, sei mehr als spannend: es sei ungewöhnlich und liebevoll und kreativ und selbstbezogen. Sie arbeite aber mit über 30 Figuren, um kreativen Streitpunkte zu klären und erhofft sich aktuell mehr intellektuelle Tiefe von ihren Puppen. Wir beide, er und ich, wir würden uns ja selbst genügen. Ich habe ihm auch gesagt, dass ich diesen Kontakt gerne ausbauen möchte – für uns beide und weil mir die Art von Dietlind so gut gefällt. Er hat genickt.

    Näheres über das Projekt könne er hier lesen, habe ich abschließend gesagt: >> […]

    Buchalov

    For my english readers:

    I explained Juergen, that there was a german artist, in New Zealand, dietlind Wagner, which was interested in our both relation -Juergen and Buchalov, Buchalov and Juergen. And that she wrote about it. And she lived  a similar „alter ego – history“ with her dolls there. What she was doing was more than exciting: it was unusual and loving and creative and self-centered.