Schlagwort: Gedanken

  • meine Nachbarin Frau R.

    DSC00206Ich habe mich richtig gefreut. Und sogleich war die alte Vertrautheit wieder da. Das war ein wirklich schönes Gefühl.

    Wovon ich rede? Meine „Nachbarin Frau R.“ hat sich bei mir nach vielen Monaten der Abwesenheit gemeldet und mir damit eine echte Freude bereitet. Wir haben uns bei den Mülltonnen getroffen und schon ging es los: Wie geht es? Was macht die Kunst? Wie sieht es mit der Fotografie aus? Meine „Nachbarin Frau R.“ ist nämlich eine begeisterte und gute Fotografin. Ich habe ihr ausgiebigst von meiner Fotografie mit dem iPhone erzählt und dass alle Bilder auf diesem Blog, na ja, fast alle, mit dem iPhone erstellt worden sind und dass es dafür schon einen Fachbegriff gibt, die „iPhoneoraphy“. Und habe natürlich wieder zu viel von mir erzählt und viel zu wenig von ihr erfahren. Beim nächsten Treffen werde ich das nachholen. Ich solle mal ruhig bei ihr anklingeln, sagte sie zum Abschied.

    Buchalov

    For my english readers:

    What I mean? My „Nachbarin Frau R.“ has been in touch with me yesterday after many months of absence and she gave a great pleasure to me. We met at the garbage can and off we went: How are you? What’s about art? What’s about the photography? My „Nachbarin Frau R“ in fact is a good and enthusiastic photographer. I told her about „iPhoneography“.

  • husch husch mal wieder: #2 -2013

    DSC03905„Husch husch“ ist wieder angesagt. Für mehr bleibt heute keine Zeit.

    Buchalov

    For my english readers:

    „Husch husch“ is going on. There is no time for more today.

  • Energie und Vernunft, Teil 2

    DSC02487So ein richtiger „Sonntags-kaffee-nachmittags-tisch“ ist schon was Besonderes. Während wir auf der Couch saßen, meinte Juergen, dass ihm die Begrifflichkeit „Energie“ viel näher sei als der Begriff „Esoterik“. Er bezog sich auf die Geschichte vor ein paar Tagen mit Rudolf dem Bildhauer.

    „Energie“ habe als Begriff etwas Technisches, Physikalisches, Rationales, Wissenschaftliches, sei aber auch so schön diffus, wenn es um Gefühle und Kreativität gehe. Der Name Beuys fiel. Bei Esoterik gehe es ja auch um Erkenntnisse und Wissen, die aber auf den unterschiedlichsten Wegen – u.a. rein subjektiven – gewonnen werden könnten. Diese Kenntnisse hätten dabei sehr viel mit Glauben zu tun und entzögen sich der wissenschaftlichen Nachweisbarkeit.

    Er, Juergen, tendiere ja klar zum Energetischen, wisse aber, dass er auch eine Schwäche für dieses Ungeklärte, Spekulative, Mystische und rein auf den Sinnen Basierende habe. Dazu müsse er sich bekennen und sei froh, wenn man ihn dann bei seinen Ausreißern ins Esoterische zurückpfeife. Er nehme aber immer etwas mit.

    Man wisse eben vieles nicht so genau und erhalte auch wissenschaftlich bisweilen keine Antworten. Das Esoterische liefere ja Aussagen, die menschliche Unfassbarkeiten erträglich machten. Das mit der „Seele“ sei ja so eine Angelegenheit. Ob es die wirklich gäbe, sei die Frage. Aber das Denken ihrer Existenz mache die Tatsache erträglich, dass nach unserem Ableben einfach nichts mehr sei. Vielleicht.

    Danach war die Stimmung an der Kaffeetafel unten.

    Buchalov

    For my english readers:

    A real „Sunday-afternoon coffee-table“ is already something special. While we sat on the couch, Juergen said, that the  term „energy“ were much closer to him than the term esotericism.

    Energy were something technical, physical, rational, scientific, but it were also so diffuse, when it becomes part to emotions and creativity. The name Beuys was flying in the room. Esotericism wants insights and knowledge, by using different ways – including a purely subjective way. This knowledge had very much to do with faith and is not comprehensible by the scientific act.