
Weil ich heute für für diesen Blogbeitrag ein Foto benötigte, hat Juergen mir dieses hier gegeben. Ich glaube, das lag alles irgendwo im Atelier herum, einfach so. Na ja!
Buchalov
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov

Weil ich heute für für diesen Blogbeitrag ein Foto benötigte, hat Juergen mir dieses hier gegeben. Ich glaube, das lag alles irgendwo im Atelier herum, einfach so. Na ja!
Buchalov

Vielleicht hätte ich nichts über Jürgens momentane kleine Schaffenskrise schreiben sollen. Denn so bedeutsam ist sie nicht.
Was ihn aber wohl gefreut hat ist der „kreative Tritt in den Hintern“ und die damit verbundene Unterstützung, die er durch Susanne Haun erhalten hat. Sie schrieb: „… ich werfe meinem Künstlerfreund Jürgen die erste Hälfte eines Satzes zu, und frage ihn, ob er mir die zweite Hälfte des Satzes dazu zeichnet ???? Ich würde mich freuen:
„In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
Willst du mir dann auch den Anfang eines Satzes senden? Ich zeichne ihn dann ebenfalls zuende.
Wollen wir mal schauen, was wir daraus machen?“
Das war eine echte Hilfe und ein Angebot so richtig nach seinem Geschmack. Es hat ihn sehr gefreut.
Aber er hat ja so seinen eigenen Kopf, der liebe Juergen. Im Atelier sah ich dann, wie er alte Holzschnitte durch die Kreissäge jagte, in einer Pappkiste sammelte und eines der Teile nahm und auf Dekorationspapier druckte und dann überzeichnete. Er geht wohl davon aus, dass aus der Idee mehr wird, deshalb diese große Menge an kleinen Druckstöcken. Aber vielleicht verwendet er die auch für was anders. Wer weiss.
Seine „DruckZeichenSkizze“ trägt den Titel „… deshalb versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Auf einem kleinen Zettel fand ich den Satz, den er für Susanne vorgesehen hat: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und …“
Buchalov

Gerda Kazakou hat vor einiger Zeit über „schwarz und weiss“ in Ihren Blog geschrieben und Juergen hat sich so seine Gedanken gemacht.
„Schwarz und weiß“, das ist Reduzierung. Sagt er. Leblos, wenig Energie, energiereduziert. „Schwarz und weiß“, das ist so, als habe man dem Leben die Kraft und Energie genommen. Etwas für den Kopf, weniger für den Bauch.
Die Linolschnitte der „BFT von 2015“ seien im Weisslinienschnitt entstanden und schon damals habe er den Einddruck gehabt, neben seiner allgemeinen Zufriedenheit über das Ergebnis, dass in diesen Drucken ein wenig das Leben fehle.
Buchalov