künftig/bald/nach vorne: #1 Wasser

Juergen und ich legen nun hier einen neuen Themenblock auf, der sich mit Motiven bzw. Themen beschäftigen soll, die für ihn nach vorne, in die Zukunft gerichtet sind. Und die vielleicht noch angegangen werden müssen – wert sind sie es allemal. Ich soll ihm dabei helfen. Er nennt diese Reihe „künftig/bald/nach vorne“.

Er will verdeutlichen, dass es so Einiges gibt, das man auf seine persönliche Agenda setzen kann, und das darauf wartet, bearbeitet zu werden. Weil es sich lohnt. Weil man neugierig ist. Und weil der Blick zurück zwar Vergewisserung bedeuten kann, das Leben sich aber eindeutig nach vorne entwickelt. Es gibt noch Einiges zu tun.

Circa einmal im Monat, bis in den März des nächsten Jahres hinein, wird er sich jeweils eine Woche lang, so sein Gedanke, mit einem solchen Thema beschäftigen. Partner sind herzlich willkommen. Und das ist nicht nur so dahin gesagt.

Ende des Monats sind wir für ein paar Tage auf der Insel Wangerooge. Da geht es thematisch los mit dem Thema “Wasser„.

Buchalov

Zinbeelden/Satzbilder 1

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Erst wurde gewürfelt, dann wurden Ziffern zugesendet und dann erhielt Juergen aus einem von sechs Büchern einen Satz. Das klingt kompliziert. Aber so war es. So sind die Bedingungen bei dem Projekt „Zingelten, Satzbilder“, das Anja Middelkoop und  Ria Roerdink aus Millingen/NL initiiert haben und an dem Juergen teilnimmt. Er findet das richtig spannend! Er findet das richtig reizvoll. Und er ist in guter Gesellschaft. Näheres findet ihr hier: >>> [Zinbeelden]<<<

Jürgens Satz geht so: „Beckers ging mit weiten Beinen wie ein Seemann zu dem Bauern in der Stalltür; Rebert rutschte zuerst über den Schlamm, dann über den Dreck und folgte ihm. Er hielt seine Tasche in der einen und eine Baulampe aus dem Kofferraum in der anderen Hand. „ (Zoete Mond von Thomas Rosenboom, Seite 69, Satz17).

Und das Satzbild? „Ich habe den langen Satz in seine Wortteile zerlegt, dann neu geschrieben, und schließlich weiter zerlegt. Und übrig blieb eine Short Story.“ Das war es, so Juergen. Und wie das vom Ergebnis her aussieht, seht ihr hier:

Buchalov

Klausurwoche, Tag 1

Die Türen aufschließen, reinkommen, den Geruch des Ateliers in der Nase spüren, den Arbeitskittel anziehen, die Musik anstellen, erste kleine Aufräumarbeiten  tätigen, den Kittel anziehen, eine kleine Zeichnung anfertigen, ein wenig in den rumliegenden Heften lesen und dann beim Drucken der „BFT – Edition“ vorankommen, so etwas halt,  … Mit der „Buchalovs Freunde Tour 2018 – Edition“, kurz „BFT 2018 – Edition“, mühe er sich jetzt schon einige Zeit, aber heute sei es gut gewesen. Fertig sei sie allerdings noch nicht. Was man hier sehe, sei ein Zwischenstadium.

Und diese Ruhe, kein Mensch da, lautes Mitsingen zur Musik auf Spotify,  einfach toll! Und dann irgendwann sei „Tobias, der Vernetzer“ vorbeigekommen und man habe bei einer oder zwei Tassen Kaffee  das besprochen, was nach so langer Zeit halt anstand. Schön sei es gewesen ihn mal wieder nach so langer Zeit zu sehen und zu sprechen.

Er habe es lange ausgehalten heute in seinen Räumen. Ein gutes Zeichen.

So sei es heute gewesen, sagte Juergen zu mir.

Buchalov

wieder unterwegs

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Wir sind wieder unterwegs. Auf der „Deutschen Alpenstrasse“.

Diesmal hat Juergen ein paar Blätter dabei, einen Skizzenblock, seine kleine Kiste mit den Tuscheutensilien und den Kasten mit der Wassermalfaben. Und die Kamera – fertig!

Ich habe ihn gefragt, was er denn zeichne und fotografiere, wenn ihm nichts einfalle. Das gebe es nicht, hat er geantwortet. Zu sehen gebe es immer etwas, gerade auf so einer „Panoramafahrt“. Und Gedanken mache man sich ja schließlich auch immer. Das finde dann schon den Weg aufs Papier und bekomme damit eine Form. Da sei er sicher.

Und zur Not seien da noch die „Landschaften als Szenarien“, „die OrtsMarken“ und die „was weiss ich schon von – Bilder“. Ich solle mir mal nicht so viele Gedanken machen.

Buchalov