Schlagwort: Holzschnitt

  • drei Dinge

    IMG_6615Heute morgen war Juergen alleine in seinem Atelier „Zelle k5“. Ich traf ihn im „Raum fürs Grobe“ und er schnitt an seinem vorläufig letzten Seelenkasten. Vorläufig.

    Für ihn habe das auch etwas Meditatives. Er lasse sich dann gedanklich treiben und jetzt sei er wieder bei der Frage angekommen wie es für ihn mit dem Projekt „double bind“ weitergehe, wenn der vor ihm liegende Seelenkasten fertig sei.

    Er habe ja viel nachgedacht, über das, was diese „Engelsthematik“ ihm bedeute. Momentan kristallisierten sich, so meinte er drei Dinge heraus. Einmal sei da das Energetische, das in den Gesprächen auch mit „Rudolf, dem Bildhauer“ immer wieder auftauche. Aber wie könne man das fassen? Und dann diese Personifizierung. Für das, was mit uns so zufällig und schicksalshaft geschehe und was wir nicht vom Kopf her erklären könnten, würden dann immer die Engel herhalten müssen, personifiziert, denn dann  würde dieses Irrationale so schön erklärbar. Und die Symbolik der Figuren sei das Dritte. Symbolik bedeute ja, dass ein Wort, ein Bild, ein Zeichen eine stellvertretende Bedeutung für einen menschlichen Sachverhalt übernehme.

    Er wisse echt nicht, was er machen solle. Wo es weitergehe. Wie er das fassen könne und in eine Form bringen solle. Er müsse unbedingt mit Susanne reden.

    Ich sagte nichts. Er schnitt weiter.

    Buchalov

    For my english readers:

    This morning Juergen was alone in his studio „Zelle k5“. I met him in the „Raum fürs Grobe“ and he cut at his last provisionally soulbox. Provisionally.

    For him this was something meditative. He drives mentally and now he arrived back at the question, whats going on with the project „double bind“ , when this soulbox in front of him was ready.

  • Tja, meinte er!

    IMG_6598So kann eine „Seelenkasten“ auch zur schwarzen Kiste werden. Meinte Juergen in selbstkritischem Ton. Wir saßen vor seiner Atelierwand und sahen uns ein erstes Ergebnis an.

    Und ich fragte, was der Seelenkasten denn nun eigentlich sei. Tja, meinte er. Das sei auch so was. So ganz genau wisse er das nicht. Bisher sei es der Versuch gewesen, über diese Form der Visualisierung mit anschließender Bearbeitung dem „Begriff der Seele“ auf die Spur zu kommen. Ihn habe einfach fasziniert, dass man seine Seele, wenn sie denn existiere, in einen Kasten packen könne, dann damit irgendwas anstelle und sie so vielleicht fasse.

    Und ich fragte nach, ob dies den gelungen sei. Juergen dachte nach.

    Buchalov

    For my english readers:

    And I asked, what „the soul box“ for now might be. Well, he said. This is a good question. Entirely sure he does not know. Previously it was the attempt by this form of visualization to get on the track what it means: „concept of soul“.

  • husch husch: #7 – 2013

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    Kalt, kalt, sagte Juergen heute, die Atelierräume sind ausgekühlt, husch husch also: die Heizung ist immer noch ausgefallen. An richtiges Arbeiten ist daher nicht zu denken.

    Buchalov

    For my english readers:

    Cold, cold, said Juergen today, the studio is chilled to the bone, husch husch: the heater its always broken.