Schlagwort: iPhonography

  • Buchalovs Tour 2020: Loreley, Tag 3

    Der Tag heute in Stichworten:

    Früstückskaffee, Körnerbrötchen, Marmelade, Musik aus der Spotify-playlist „ruhig, ruhig“, und danach zwei Zeichnungen erstellt.

    Frischwasser gebunkert und kurz über die Entstehung des Lebens aus dem Wasser nachgedacht.

    Das Wohnmobil aufgeràumt.

    Eine kurze Fahrradtour von 25 km , heute rheinabwärts.

    Wieder am Ufer gesessen, lange, und auf die Schiffe geschaut: Schiffchen gucken, wirklich spannend.

    Das Bild oben gehört zur Wahrschau am Mittelrhein- einem Warnsystem für die Schiffahrt, gerade auch hier an der Loreley. Hier der Link: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wahrschau_am_Mittelrhein

    Text des Tages:

    Die Loreley, von Schiller

    Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
    daß ich so traurig bin;
    ein Märchen aus alten Zeiten,
    das kommt mir nicht aus dem Sinn.
    Die Luft ist kühl und es dunkelt,
    und ruhig fließt der Rhein,
    der Gipfel des Berges funkelt
    im Abendsonnenschein.

    Die schönste Jungfrau sitzet
    dort oben wunderbar;
    ihr gold’nes Geschmeide blitzet,
    sie kämmt ihr gold’nes Haar.
    Sie kämmt es mit goldenem Kamme
    und singt ein Lied dabei,
    das hat eine wundersame,
    gewaltige Melodei.

    Den Schiffer im kleinen Schiffe
    ergreift es mit wildem Weh,
    er schaut nicht die Felsenriffe,
    er schaut nur hinauf in die Höh‘.
    Ich glaube, die Wellen verschlingen
    am Ende Schiffer und Kahn,
    und das hat mit ihrem Singen
    die Lorelei getan.

    Einen Mini- Steinwurf von unserem Stellplatz entfernt.

    Bild des Tages:

    Wir sind uns einig: jetzt ist es genug. Morgen fahren wir nach Limburg, da soll es auch schön sein.

    Buchalov

  • Buchalovs Tour 2020: Loreley, Tag zwei

    Heute war nicht viel. Jürgen und ich haben in einem Weltkulturerbe gesessen und uns ausgeruht. Wir schauten die Loreley an, und sie schaute zu uns. Wir haben uns ausgeruht, ein Nickerchen, und sie sang mit lieblicher Stimme dazu. Wir waren glücklich und zu jeder Dummheit bereit. Dann wachten wir auf.

    Über Mittag hatten wir einen Energieschub. Also wurde gespült, Fahrrad gefahren, die Toilettenkasette geleert und Nachdenkenswertes gezeichnet. Die kleine Fahrradtour ging über Oberweser, Bacharach, Lorch und Kaub incl. zweimal die Rheinfähre. Es ist traumhaft schön hier. Das findet auch Jürgen.

    Wir haben unterwegs eine Kerze für euch mit den besten Wünschen angezündet. Juergen hatte das in Kloster Marienstatt vergessen und Ursula hat zurecht auf dieses Versäumnis hingewiesen.

    Aber auch das Perfekte hat bisweilen einen Makel: Es ist ziemlich laut hier. Und viele sind hier unterwegs. Jürgen hatte Zweifel, ob man die Loreley überhaupt singen hören könne. An jedem Rheinufer verläuft eine dicke Straße, eine zweigleisige Bahnstrecke, dann der Schiffsverkehr und auch in der Luft tummelt sich so einiges. Der Raum ist wirklich begrenzt hier. Und so ein Güterzug macht ganz schön Radau. Die Anwohner sind zu bedauern und manche sind erbost. Das zeigen die Protestschilder.

    Buchalov

  • OrtsMarken – neue Skizzen

    Juergen und ich sind wieder unterwegs, schon seit einigen Tagen, mit dem Wohnmobil. Dann ist das Posten im Blog von unterwegs nicht ganz so einfach, aus technischen Gründen. Eine Blogpause möchte ich aber auch nicht machen.

    Aber da Juergen unterwegs zeichnet, nicht so kontinuierlich, aber immerhin, zeige ich jetzt einige der OrtsMarken, die in den letzten Tagen den Weg ins Skizzenbuch fanden. Diese Zeichnungen entstehen eigentlich immer auf der Basis von Fundstücken, die er an den Orten, wo er steht, aufnimmt und verarbeitet.

    Warum, wieso, weshalb und dann in dieser Form , das ist sicherlich einen gesonderten Beitrag wert. Die Beschäftigung mit einer Theorie des Ortes könnte das sein.

    Einen Versuch hat er schon mal unternommen. Hier der Link: https://juergenkuester.net/2019/08/26/ort-platz-stelle-ein-paar-gedanken/

    Buchalov