Ort, Platz, Stelle: ein paar Gedanken

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In Juergens Skizzenbuch zu den „OrtsMarken“ finden sich zwei Seiten, die mehr grundsätzlicher Art sind, und die er mir gezeigt hat:

Für seinen Besuch in Oliva- Nova in Spanien hat das wohl Konsequenzen. Hier seine Gedankensplitter:

Wer ein Konzept erstellt, engt sich ein. Wer Leitplanken einzieht, bleibt innerhalb der Begrenzungen frei. Die Ergebnisse der Ortserkundung könnten in konzentrischen Kreisen angeordnet werden. Oder in Form eines wuchernden Rhizoms. Das, was ins Auge springt, das was auffällt: festhalten. Das, was so unscheinbar erscheint: festhalten. Das, über das man stolpert: festhalten. Das, was es mit einem macht: festhalten. Festhalten bedeutet fotografieren, zeichnen, schreiben, kleben. Es gibt keine Phasen, sondern nur einen Anfang und ein Ende. Der Rest ist prozesshaft. Sortiert und ausgewählt wird am Ende im Dezember. Alles ist wertvoll. Und wichtig. Und bedeutsam. Fotos, die den Zeichnungen als Vorlage dienen, werden anschließend gelöscht.

Fragen: was macht den Ort aus? Was macht mich an dem Ort aus? Was macht der Ort mit mir? Was mache ich mit dem Ort? Die Begegnung mit Oliva – Nova ist keine jungfräuliche Begegnung. Also: Oliva Nova Nova.

Buchalov

2 Gedanken zu „Ort, Platz, Stelle: ein paar Gedanken

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