BFT 2017: die Scherenschnitte

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„Kreuzcut“ nennt Juergen sie. Wieso, das entzieht sich meiner Kenntnis. Manchmal findet Juergen einzelne Worte einfach gut. Und die sammelt er dann. Ich glaube „Kreuzcut“ gehört dazu.

Jedenfalls sind es Scherenschnitte. Davon hat er nun einige fertiggestellt. Hier sind sie:

Und dieser Scherenschnitt  ist heute auf den letzten Sprung noch dazugekommen:

„Das sind“, so sagte er zu mir, „die letzten Arbeiten zur “ >>> Buchalovs Freunde Tour“ “ 2017″ <<<„

Buchalov

BFT 2017: die Linolschnitte

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Eine wirklich große Anzahl von Zeichnungen entsteht, wenn Juergen bei der >>> Buchalovs Freunde Tour“<<<  unterwegs ist. So auch dieses Jahr.

Und daraus sind nun ein  paar kleinere Linolschnitte entstanden, in verschiedenen Variationen, die noch auf irgendetwas warten. So jedenfalls Juergen. Die Drucke beziehen sich mehr oder weniger indirekt auf die Orte, die ihm unterwegs besonders ans Herz gewachsen sind: Weener an der Ems, Windisch in der Schweiz, Nettetal – Leuth am Niederrhein und Speyer.

Ich glaube, Juergen sucht eine Ausstellungsort für 2018 oder 2019, an dem er alles das zeigen möchte, was so ihm Rahmen der  „Buchalovs Freunde Touren“ – insgesamt waren es bisher vier größere Fahrten in den letzten Jahren – entstanden ist. Ein Überblick sozusagen. Mal schauen, ob er fündig wird!

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BFT 2017: die Zeichnungen

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In 2017 war Juergen auf seiner >>> „Buchalovs Freunde Tour“ <<<  zweimal in Deutschland und einmal in der Schweiz unterwegs und hat Künstlerfreunde besucht. U.a. wird dann auch getauscht. Gestern habe ich ihm über die Schulter geschaut, als er einige Skizzen sortierte, die er auf der Basis der getauschten Werke in den letzten Wochen geschaffen hat. Er geht dabei sehr frei und kreativ großzügig mit den Motiven um, die er aus der Ferne mit ins Atelier nehmen durfte.

Diese Skizzen werden in den nächsten Tagen ihren endgültigen Weg in Form von Scherenschnitten finden. So hofft er jedenfalls.

Buchalov

 

OrtsMarken oder Horchgeräte?

Juergen und ich, wir sind auf der Rückfahrt aus dem Süden und werden im Laufe der Woche wieder in Deutschland sein. Bis dahin sollen diese zeichnerischen „OrtsMarken“ oder „Horchgeräte“ aus Oliva in Spanien genügen, meinte Juergen. Ich hoffe, Ihr seid damit einverstanden.

Juergen kann sich nicht so recht entscheiden in welchen Themenblock die Zeichnungen gehören. Na ja!

Also dann!

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wenn Naturformen inspirieren

Dass Fundstücke Gegenstand kreativer Prozesse in der Kunst sind, sei ja mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Und eine befriedigende zudem, meinte Juergen heute. Ihn inspirieren sie momentan sehr, glaube ich. Gerade die Muscheln.

Hinzu kommt aber auch, und es klingt vielleicht banal, dass die zeichnerische Erfassung solcher Fundstücke auch viel mit dem Begreifen der Dinge zu tun hat.

Ich glaube, das ist Juergen auch nicht ganz unwichtig.

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kunstloser Ort?

Heute morgen hat Juergen mich gefragt, ob ich auch den Eindruck habe, dass dies ein kunstloser Ort sei, an dem wir uns momentan befänden?

Was ist denn ein kunstloser Ort, habe ich so gedacht? Denn ich sehe um uns herum ständig Dinge, die Kunst sein könnten, wenn man sie dazu erklären würde.

Aber ich glaube, das meinte Juergen nicht.

Ich sehe aber auch Dinge, die es wert sind in andere Formen und Materialien überführt zu werden. Das kann ja auch Kunst sein.

Und an sakraler Kunst habe ich hier im katholischen Spanien schon einiges gesehen.

Ich werde mich noch genauer umschauen. Und fotografieren!

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