Manches kommt, einfach so, meinte Juergen – wie vom Himmel gefallen.
Buchalov
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov

Solche Pausen sind nicht so prickelnd, sagte Juergen heute zu mir. Er meinte die Tatsache, dass er jetzt eine Woche lang kaum gezeichnet hatte und das sein „Flow“ zum Thema „Null“ mit Susanne Haun unterbrochen sei. Sie schicken sich nämlich gegenseitig zeichnerische Antworten zu und wenn zügig geantwortet wird, ja, dann fließt es zwischen den Beiden. Und sie sind zufrieden.
Buchalov

Juergen war mit seiner Tochter und mir eine gute Woche am Lago Maggiore. Jürgen behauptete schon vor Ort, das ihn alles total positiv anspringe. Er war vollkommen aus dem Häuschen über das, was er dort sah: der See in seiner Überschaubarkeit und Ruhe, die Vegetation in ihrer Pracht und Exotik, das Licht – mal mediterran, mal grau, trüb, mal leicht, mal bedrohlich, die Berge in ihrer Unerschütterlichkeit und gleichzeitiger Weichheit, das italienische Lebensgefühl, die Enge der Wege und Strassen, das Gefühl, dass Zeit ein Alter hat, dass in der Zeit die Dinge wachsen, die Architektur, der Atem des Geldes überall, und und und.
Harmonie und Schönheit und Landschaft waren mal wieder zwischen uns ein Gesprächsthema.
Buchalov