die XXX-Woche: Tag 2

Anknüpfen, die roten Fäden von gestern wieder aufgreifen- darum ging es heute zuerst einmal. Es sei schon erstaunlich, das man, wenn man eine Nacht über die Dinge geschlafen habe, mit einem frischen Blick auf die Ergebnisse schaue, meinte Juergen. Er arbeitet mit Antje und Elke zusammen in seinem Atelier In der XXX-Woche am Thema „Portrait“.

Der eine rote Faden waren die großformatigen Zeichnungen der „Kartoffelköpfe“. Die werden so langsam. Es geht jetzt um Körperlichkeit und um die kompositorische Verankerung der Form in der Fläche.

Der andere rote Faden, das waren Portraits auf der Basis seiner Buntstiftskizzen. Da hat er nun auf einen großen Papierbogen das nächste Portrait vorskizziert.

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Und dann sind da noch die kleinen Tuscheportraits nach Bildern auf seinem Handy, seine morgendliche Einstiegsübung sozusagen..

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Und eine neue Ebene ist dazugekommen: einige von Latos Köpfen sind wieder aufgetaucht und werden bearbeitet.

Buchalov

P.S. Und dann gab es da noch so eine Art gymnastische Demonstration als Antje die Verteilung des Körpers auf der Fläche und die Wirkung auf die Proportionen anschaulich darstellte.

 

gehört zusammen

IMG_5023Der Zufall sei ihm letzte Woche schon mal untergekommen, sagte Juergen zu uns, als wir mit „Rudolf dem Bildhauer“ beim Kaffee in „Zelle k5“ den Tag starteten. Was da an der Wand stehe, stehe da wieder mal zufällig und habe bis gestern nichts miteinander zu tun gehabt. Das sei jetzt vorbei. Irgendwie gehöre das zusammen. Nur wie? Aber das werde er auch noch herausfinden.

Buchalov

 

Postkarten schreiben

Jürgen schreibt mir im Moment Postarten. Aus Bad Salzuflen. Da kuriert er sich aus, von seiner Hüft – OP.

Er hat auf seiner  Karte geschrieben, dass er sich in den letzten Tagen  mit der Frage der Ganzheitlichkeit des künstlerischen Schaffens  im Umfeld von Krankheit bzw. Gesundheit konfrontiert sah. Dazu hat er auch etwas auf „Zelle k4“ eingestellt.

Buchalov