Ganz klassisch, meinte Juergen, sei er diesmal unterwegs gewesen: mit einem Skizzenbuch als Reisetagebuch. Er werde gerne ein paar der kleinen, fragmentarischen Skizzen in den nächsten Tagen zeigen.
Buchalov
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov
Juergen meint, dass unsere reduzierte Lebensweise in den letzten Wochen im Wohnmobil mit den Blicken auf die Landschaft und die Menschen auch den Sinn gehabt habe, alles auf das Notwendigste des Täglichen zurückzufahren und damit zu lernen, dass Wenige bzw. Mehr wieder stärker zu schätzen. Das gelte auch für den Blick auf die Kunst und das Kreative. Und auch für den Bereich der Informationen. Man glaube ja immer, dass man sie so unbedingt benötige. Schnell und unverzüglich. Und total. Aber es gehe eindeutig für eine beschränkte Zeit auch ohne. Und dies sei sehr wohltuend.
Und mache anschließend auch wieder hungrig auf Neues.
Buchalov
Juergen und ich, wir sind wieder zurück. Wir waren mit dem Wohnmobil vier Wochen in der Toskana unterwegs, haben uns treiben lassen und in manchen Raum, in manche Ecke einen Blick geworfen. Juergen hatte ein kleines Moleskinbändchen im Gepäck, für die Skizzen, ebenso das Iphone, für die Fotos, kein W-LAN, kein Internet, nur ab und an eine SMS an die Menschen daheim: das wars.
Und jetzt hat uns der Alltag wieder. Was ja auch sein Positives hat.
Buchalov